Der Börsen-Tag
hat Firmenchef Elon Musk die Pläne für Rechenzentren im Weltall konkretisiert. Musk sagte, man wolle vermitteln, dass für die Pläne "keine Magie nötig" sei.
"Ein Großteil davon ist Technologie, die wir bereits für die Starlink-V3-Satelliten entwickelt haben", erklärte er. Musk und SpaceX-Ingenieur Ian Dahl skizzierten Pläne für KI-Satelliten, die als Rechenknoten im Orbit fungieren, mit Sonnenenergie betrieben und durch Wärmeabstrahlung in den Weltraum gekühlt werden sollen. Dies könnte helfen, die zunehmenden Energieengpässe irdischer KI-Anlagen zu umgehen. Die Produktion in der KI-Satellitenfabrik im texanischen Bastrop soll Musk zufolge Ende kommenden Jahres nennenswerte Stückzahlen erreichen.
Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, SpaceX beim Börsengang nicht nur als Start- und Satellitenkommunikationsunternehmen, sondern auch als wichtigen Anbieter von KI-Infrastruktur zu positionieren. Das Unternehmen wird beim Gang an die Börse voraussichtlich mit rund 1,75 Billionen Dollar bewertet werden.wird wenig verändert in den Handel starten. Zum Wochenauftakt hatte der deutsche Leitindex 0,6 Prozent niedriger bei 24.616 Punkten geschlossen.
Die erneute Eskalation im Iran-Krieg hatte zeitweise die Ölpreise mehr als fünf Prozent nach oben getrieben und die europäischen Aktienmärkte belastet. An der Wall Street hellte unterdessen eine Erholung bei Technologie-Aktien die Stimmung auf. Zur Erleichterung der Anleger trug zudem bei, dass der Iran und Israel ihre gegenseitigen Angriffe wieder einstellten. Anleger haben weiterhin die Entwicklung in Nahost im Blick.
China überraschte mit starken Handelsdaten. Die Exporte der Volksrepublik haben im Mai dank einer starken Nachfrage nach Halbleitern und Hardware für Künstliche Intelligenz sowie vorgezogener Bestellungen aus dem Ausland überraschend deutlich angezogen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Ausfuhren um 19,4 Prozent. Auch die Importe legten mit einem Anstieg von 27,4 Prozent stärker zu als erwartet.
Am Vormittag blicken Anleger auf die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion, die Hinweise zur Verfassung der deutschen Wirtschaft geben. Auf dem Luftfahrtgipfel in Berlin treffen sich hochrangige Branchenvertreter wie etwa die Chefs von Airbus und Rolls-Royce, um über die Zukunft des Sektors zu diskutieren. Boeing legt zudem seine Auftrags- und Auslieferungszahlen für Mai vor. , wie aus der aktualisierten Aufstellung des Pentagons hervorgeht.
Diese umfasst Unternehmen, die nach Einschätzung der Regierung in Washington die chinesischen Streitkräfte unterstützen. Die Firmen erfüllten die Kriterien für eine Einstufung als "chinesische Militärunternehmen" und seien in den Vereinigten Staaten aktiv, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Die Veröffentlichung könnte die Spannungen zwischen den beiden wirtschaftlichen und geopolitischen Rivalen weiter verschärfen. Eine vorläufige Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran treibt die asiatischen Aktienmärkte wieder an.
Nachdem beide Länder ihre Angriffe vorerst ausgesetzt haben, greifen Anleger bei den zuletzt gefallenen Halbleiterwerten wieder zu. DerIn Tokio erholen sich vor allem die Technologiewerte von ihren jüngsten Verlusten. So springen die Papiere des Chipanlagenbauers Tokyo Electron um 7,3 Prozent nach oben, und der Halbleiter-Tester Advantest gewinnt 4,12 Prozent.
"Das Vertrauen in KI-bezogene Aktien bleibt stark, aber es gab auch Vorsicht wegen der rasanten Markterholung", sagt Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. In China sorgen überraschend starke Handelsdaten für Rückenwind. Die Exporte stiegen im Mai um 19,4 Prozent, während die Importe um 27,4 Prozent kletterten. Ausländische Käufer zogen Bestellungen vor, um sich gegen steigende Energiekosten durch den Nahostkonflikt abzusichern.
Ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatte die Spannungen zuletzt zwar abgekühlt, brachte aber keinen Durchbruch im Zollstreit.hat vertraulich einen Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht. Der ChatGPT-Entwickler machte zunächst keine Angaben zum Volumen oder den Bedingungen des geplanten Börsengangs. Auch ein genauer Zeitplan stehe noch nicht fest, teilte OpenAI mit. Es könne noch eine Weile dauern, da einige Vorhaben als privates Unternehmen einfacher umzusetzen seien, hieß es.
Der KI-Riese strebt bei seinem Debüt eine Bewertung von bis zu einer Billion Dollar an. Der Börsengang könnte im September erfolgen. Dies wäre ein wichtiger Test für das Interesse von Investoren an wachstumsstarken Technologieaktien. Auch der Konkurrent Anthropic drängt an die Börse.
OpenAI hatte Anfang des Jahres 110 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 840 Milliarden Dollar von namhaften Investoren wie SoftBank, Amazon und Nvidia erhalten. Das Unternehmen hatte zudem seine Partnerschaft mit dem frühen Investor Microsoft neu verhandelt, was Kooperationen mit anderen Firmen wie Amazon und der Google-Mutter Alphabet ermöglichte. Der Windows-Hersteller hatte seit 2019 insgesamt 13 Milliarden Dollar in OpenAI investiert. OpenAI erklärte im März, einen monatlichen Umsatz von zwei Milliarden Dollar zu erzielen.
ChatGPT hatte zu diesem Zeitpunkt wöchentlich mehr als 900 Millionen aktive Nutzer. OpenAI wurde 2015 als gemeinnützige Forschungsorganisation gegründet, rief jedoch vier Jahre später einen gewinnorientierten Zweig ins Leben, um die enormen Entwicklungskosten für Künstliche Intelligenz zu decken.geringfügig auf 160,21 Yen und legt leicht auf 6,7799 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7973 Franken vor. Anleger bleiben jedoch wachsam, da ein weiterer Anstieg des Dollars Interventionen der japanischen Behörden auslösen könnte.
Parallel dazu bleibt derbringt sich im Technologie-Wettlauf mit einer neuen Version seines Sprachassistenten Siri in Stellung. Die mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Software "Siri AI" kann Bildschirminhalte analysieren und für zusätzliche Informationen auf das Internet zugreifen, wie der US-Technologiekonzern mitteilte. Für den Assistenten werde es zudem eine eigene App geben. Apple will noch in diesem Jahr eine Beta-Version für seine Kunden einführen.
Neben den KI-Funktionen kündigte Apple mehrere Aktualisierungen zum Jugendschutz an. Diese sollen unter anderem standardmäßig dafür sorgen, dass Kinder nur auf jene Apps zugreifen können, die von den Eltern freigegeben wurden. Mit der neuen Funktion "Ask to Browse" müssen Kinder zudem um Erlaubnis fragen, wenn sie eine neue Website besuchen wollen.
Darüber hinaus sollen Gewaltdarstellungen in Nachrichten-Apps automatisch unkenntlich gemacht werden. Das Unternehmen versucht mit den Neuerungen, den Rückstand auf Konkurrenten wie Microsoft und die Google-Mutter Alphabet aufzuholen. Diese haben sogenannte KI-Agenten, die komplexe Aufgaben ausführen können, schneller in ihre Systeme integriert.ist alles in allem recht stabil in die neue Handelswoche gestartet. Zwar wies der deutsche Börsenleitindex einen Verlust aus, schloss 0,6 Prozent schwächer mit 24.618 Punkten.
Vorab war aber mit einem höheren Minus gerechnet worden: In Asien hatten Technologieaktien einen Ausverkauf erlebt, wie bereits schon der entsprechende Wall-Street-Sektor am Freitag. Gleichzeitig hatte sich auch die Nachrichtenlage rund um das Thema Iran wieder verschärft.. Und auch heute dürfte keine positive Nachricht folgen, denn: Die Schlüsselbranche dürfte schwach ins zweite Quartal gestartet sein. Die Exporte sind im April voraussichtlich um 0,5 Prozent zum Vormonat gesunken, sagen Ökonomen voraus.
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe dürfte hingegen wachsen – aber nur um 0,5 Prozent. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht zu Exporten und Produktion jeweils eine erste Schätzung.im Fokus: Bei den Quartalsergebnissen des SAP-Rivalen richten Börsianer ihr Augenmerk auf die Entwicklung des KI-Geschäfts. Ein Medienbericht über ein enttäuschendes Wachstum des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hatte vor einigen Wochen Oracle-Anleger nervös gemacht.
Das Unternehmen hat für das abgelaufene Quartal einen Umsatz zwischen 18,93 und 19,24 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn von 1,92 bis 1,96 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt.
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