Iran-Krieg im Liveticker
Der Golfstaat Kuwait kauft beim Verbündeten USA Abwehrsysteme gegen Drohnenangriffe. Man habe den Verkauf entsprechender Rüstungsgüter im Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar genehmigt, teilt das US-Außenministerium mit.
Hauptauftragnehmer sei das Unternehmen Anduril mit Sitz in Kalifornien. Wann das System geliefert werden soll, ist unklar. Bei Rüstungsgeschäften geht es häufig um langfristige Beschaffungszeiträume. Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi weist Äußerungen des libanesischen Präsidenten Joseph Aoun zurück, wonach Teheran den Libanon als Verhandlungsmasse nutzt.
Aoun wirft dem Iran vor, das Land in seinen Verhandlungen mit den USA als Druckmittel einzusetzen, wofür die libanesische Bevölkerung den Preis zahle.
"Wäre der Libanon eine Verhandlungsmasse für den Iran, hätten wir schon längst ein Abkommen", schreibt Aragtschi auf der Plattform X. "Retten Sie den Libanon vor Ihrem wahren Feind, Herr Präsident. "Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit einer vollständigen Schließung der Straße von Hormus für Öl- und Gasexporte. Die USA würden für die Folgen verantwortlich gemacht, sollten ihre "Machenschaften" andauern, heißt es in einer Erklärung.
Das US-Militär weist unterdessen iranische Angaben zurück, wonach das Hauptquartier der Fünften Flotte der US-Marine in Bahrain beschädigt worden sei. Der Iran hat nach Angaben des US-Militärs sieben ballistische Raketen auf Kuwait und Bahrain abgefeuert. Sechs der Raketen seien abgefangen worden, die siebte habe ihr Ziel nicht erreicht, teilt das US-Militär weiter mit. Die iranischen Revolutionsgarden erklären, die Angriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain seien eine Vergeltung für US-Attacken auf iranische Stellungen im Golf.
Zudem hätten die IRGC vier Öltanker beschossen, die versucht hätten, die Straße von Hormus ohne ihre Genehmigung zu durchfahren. Der Golfstaat Kuwait wird erneut von Raketen und Drohnen angegriffen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilten die Streitkräfte des Landes am frühen Morgen auf der Plattform X mit. Auch in Bahrain gab es kurz darauf Raketenalarm, wie das Innenministerium auf X bekanntgab.
Die Bevölkerung solle Ruhe bewahren und sich an sicheren Orten aufhalten. Laut US-Präsident Donald Trump verfügt der Iran immer noch über "einige Raketen und Drohnen". In einem Interview mit dem US-Sender NBC News sagt Trump: "Sie haben wahrscheinlich noch 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen. Das sind eine Menge Raketen, aber es ist nicht mehr das, was es war, als wir zum ersten Mal angegriffen haben.
"Mehrere Palästinensergruppen wollen am heutigen Samstag bei einem Treffen im Vermittlerland Ägypten über die Zukunft des weitgehend von der islamistischen Hamas kontrollierten Gazastreifens beraten. Dabei dürfte auch über die mögliche Rolle von Mohammed Dahlan gesprochen werden, einem Rivalen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Palästinenserkreisen erfährt. Demnach wird auch die Teilnahme von Nikolai Mladenov erwartet, dem für den Gazastreifen zuständigen hochrangigen Vertreter im Friedensrat von US-Präsident Donald Trump.
Den Informationen zufolge will Dahlan die Hamas davon überzeugen, ihm die Zuständigkeiten im Gazastreifen zu übertragen. Demnach will er damit erreichen, dass die zweite Phase der Waffenruhe-Vereinbarung sowie die Entsendung eines zuvor benannten Technokraten-Gremiums erleichtert werden. Das Gremium soll im Gazastreifen laut dem US-Friedensplan die Übergangsverwaltung übernehmen. US-Streitkräfte haben nach dem Start von vier iranischen Angriffsdrohnen iranische Radarstellungen angegriffen.
Das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando teilt mit, die iranischen Drohnen hätten den regionalen Seeverkehr bedroht. Die US-Angriffe auf die Anlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm dienten der Verteidigung gegen weitere iranische Attacken. Nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN hat der Iran mehrere Drohnen in Richtung der Straße von Hormus abgeschossen. US-Kampfflugzeuge hätten mindestens vier der Drohnen abgefangen, berichtet der Sender unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter.
Ein mögliches Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hängt davon ab, ob die Trump-Regierung der Freigabe von 24 Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Vermögenswerten zustimmt. Das sagt ein hochrangiger iranischer Beamter gegenüber CNN und warnt, dass die USA "in einen dunklen Korridor geraten" würden, sollten sie die Kämpfe wieder aufnehmen.
"Die Verhandlungen stecken fest, und Trump muss diese Blockade auflösen", erklärt Mohsen Rezaei, Militärberater des Obersten Führers Modschtaba Chamenei. Iran fordert Berichten zufolge die Freigabe von 12 Milliarden Dollar eingefrorener Gelder, sobald ein Interimsabkommen mit den USA unterzeichnet sei, und weitere 12 Milliarden Dollar zu einem späteren Zeitpunkt. Libanons Präsident Joseph Aoun hat den Iran aufgefordert, sich nicht in sein Land einzumischen.
"Es ist nicht euer Land, es ist unser Land", sagt er in einem Interview mit dem Sender CNN an die iranischen Revolutionsgarden gerichtet. "Es ist nicht eure Aufgabe, euch in unser Land einzumischen", fährt er fort. "Sie nutzen den Libanon als Druckmittel in ihren Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten. Das ist inakzeptabel", sagte Aoun weiter, wobei er sich auf die Führung im Iran bezog.
Teheran beharrt darauf, dass die Kämpfe im Libanon und in der Golfregion miteinander verbunden seien. Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz müsse verstehen, dass es "keinen anderen Weg gibt, als sich an einen Tisch zu setzen und zu reden, keinen anderen Weg, dieses Problem zu lösen und das zu retten, was noch übrig ist, als durch Verhandlungen und Diplomatie", sagt Aoun.
"Es ist das libanesische Volk, nicht das Volk von Naim Kassem", fährt Libanons Präsident fort. "Die Mehrheit des libanesischen Volkes hat den Krieg satt. "Irland hat einem Bericht der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft RTE zufolge. Der irische Regierungschef Micheál Martin erklärte demnach, sein Justizminister habe dies veranlasst.
Martin sagte demnach, die Handlungen und Äußerungen der beiden israelischen Minister "laufen auf den Wunsch hinaus, die Palästinenser aus Palästina zu vertreiben". Dies sei etwas, das auch die internationale Gemeinschaft berücksichtigen müsse. Martin sprach sich auch für dahingehende EU-Sanktionen aus.
Israel US-Militär Iranisches Atomprogramm USA Iran Kriege Und Konflikte Nahost-Konflikt Ajatollah Ali Chamenei Naher Osten Iran-Konflikt
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
USA News: USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Präsidenten data-manual=titleUS-Präsident Trump erhöht den Druck auf Havanna: Die USA setzen Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel auf eine Sanktionsliste – der spricht von einem „imperialistischen Feldzug“. data-manual=googleTeaserText
Weiterlesen »
Iran-Krieg: Kuwait meldet erneut feindliche AngriffeIm amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran wird Kuwait erneut zum Ziel von Angriffen. Trotz Waffenruhe ist die Luftabwehr im Einsatz.
Weiterlesen »
Kuwait verstärkt Luftverteidigung nach Drohnenangriff - Milliardenkauf von US‑Abwehrsystemen im FokusKuwait reagiert nach einem tödlichen Drohnenangriff auf den Flughafen mit dem Kauf eines zweibillionenschweren US‑Drohnenabwehrsystems. Der Vorfall fügt sich in die eskalierende Spannungsphase zwischen Iran, USA und ihren Verbündeten ein, während in der Straße von Hormus weitere Drohnenabschüsse und Radarangriffe gemeldet werden.
Weiterlesen »
Explosionen in Kuwait und in Bahrein - USA melden abgefangene iranische RaketenIn der Nähe des Flughafens von Kuwait und in Bahrain hat es mehrere Explosionen gegeben. Es seien wiederholt Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichteten
Weiterlesen »




