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+++ 09:02 Rubio kritisiert Netanjahus Kontrollpläne für den Gazastreifen +++

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+++ 09:02 Rubio kritisiert Netanjahus Kontrollpläne für den Gazastreifen +++
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Iran-Krieg im Liveticker

US-Außenminister Marco Rubio kritisiert das kürzlich von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verkündete Ziel, 70 Prozent des Gazastreifens zu erobern, um die Hamas zu besiegen.

"Wir haben einen Plan – der sieht so etwas nicht vor", sagt Rubio laut israelischen Berichten im Kongress. "Und letztendlich verstehen wir, dass das, was wir wollen – und ich denke, was auch die Israelis letztendlich wollen würden –, ein Gazastreifen ist, der von einer Nicht-Hamas-Einrichtung regiert wird. " Kuwait setzt nach einem Drohnenangriff den Linienflugverkehr aus.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Brigadegeneral Saud Abdulaziz Al-Otaibi, erklärt, dass "mehrere feindliche Drohnen" das Passagierterminal des Kuwait International Airport ins Visier genommen hätten, wodurch das Gebäude schwer beschädigt und "mehrere Personen" verletzt worden seien. +++ 07:46 US-Abgeordneter: Berichte über Streit zwischen Trump und Netanjahu "reines Gerede" +++ Der republikanische US-Abgeordnete Thomas Massie kritisiert die anhaltende finanzielle Unterstützung seiner Regierung für Israel und tut Berichte über einen heftigen Wortwechsel zwischen Trump und Netanjahu als leere Rhetorik abgetan.

"Das ist alles nur Gerede. Man muss nur die Auslandshilfe für Israel für einen Monat aussetzen, und schon hören sie auf, ihre Nachbarn zu bombardieren – sofortiger Frieden, die Straße von Hormus kann geöffnet werden, und der Benzinpreis sinkt um 2 Dollar pro Gallone", schreibt er in einem Social-Media-Beitrag.

"Israel war und ist nach wie vor der größte Sozialhilfeempfänger auf Kosten der amerikanischen Steuerzahler", fügt er hinzu. Libanons Luftfahrtbehörde leitet eine Sicherheitsprüfung der nationalen Fluggesellschaft Middle East Airlines ein. Pilotenverbände äußern Bedenken, dass Besatzungen in der Nähe von israelischen Luftangriffen fliegen müssen und für das Melden sicherheitsrelevanter Vorfälle bestraft werden. Dies geht aus Briefen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen.

Die Fluggesellschaft weist die Vorwürfe zurück und teilt mit, sie verfüge über eine nachweislich gute Sicherheitsbilanz. Der Leiter der Zivilluftfahrtbehörde, Mohammed Aziz, bestätigt die laufende Prüfung und kündigt Gespräche mit der Airline an. Die USA verhängen Sanktionen gegen die größte iranische Kryptowährungsbörse Nobitex sowie deren Führungsebene. Das US-Finanzministerium wirft dem Unternehmen vor, der Regierung in Teheran sowie sanktionierten staatlichen Institutionen bei der Umgehung westlicher Strafmaßnahmen geholfen zu haben.

Neben der Börse selbst werden die beiden Gründer - zwei Brüder aus der einflussreichen Charrasi-Familie - sowie Firmenchef Amir Hossein Rad auf die Sanktionsliste gesetzt. Während sich die iranische Wirtschaft im freien Fall befinde, nutze das Regime digitale Vermögenswerte für seine eigenen korrupten Zwecke, erklärt US-Finanzminister Scott Bessent. Dazu gehöre die Umgehung von Sanktionen und der Transfer von Vermögen ins Ausland. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu verspricht dem immer wieder von der libanesischen Hisbollah-Miliz angegriffenen Norden seines Landes Milliarden-Hilfen.

Die Regierung habe die Bereitstellung von 13 Milliarden Schekel, umgerechnet knapp vier Milliarden Euro, "für die Sicherung und Entwicklung des an den Libanon grenzenden Nordens" beschlossen, erklärteder Ministerpräsident Es handele sich um einen "Mega-Plan". Mit dem nun bewilligten Geld sollen nach Regierungsangaben unter anderem 1800 neue Schutzräume geschaffen und 500 bereits bestehende Schutzräume renoviert werden. Damit sollten die Bewohner besser vor Raketen- und Drohnenangriffen geschützt werden.

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen weiteren iranischen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte im Golfstaat Kuwait abgewehrt. Eine "Welle iranischer Drohnen" habe ihr Ziel verfehlt, teilt das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando auf X mit. Die US-Luftverteidigung habe mehrere Drohnen erfolgreich abgeschossen. Niemand sei verletzt worden, es gebe keine Schäden, heißt es weiter.

Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Das Innenministerium von Bahrain gibt Sirenenalarm. Die Bevölkerung solle Ruhe bewahren und Schutz am nächstgelegenen sicheren Ort suchen. Die iranischen Revolutionsgarden greifen Medienberichten aus dem Iran zufolge das Hauptquartier der 5.

US-Flotte sowie einen Luftwaffenstützpunkt in der Region mit Raketen und Drohnen an.

"Die Gefährdung der Sicherheit in der Straße von Hormus wird das US-Militär teuer zu stehen kommen", zitieren iranische Medien die Revolutionsgarden. Zudem feuere die Marine der Revolutionsgarden Raketen auf ein Schiff namens "Panaya" ab. Die Angriffe seien eine Reaktion auf US-Angriffe gegen einen Kommunikationsturm südlich der Insel Qeschm sowie gegen einen iranischen Tanker nahe der Meerenge.

Außenminister Johann Wadephul versucht kurz vor der erwarteten Zitterpartie bei der Wahl Deutschlands für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat, Zweifel am deutschen Einsatz für das Völkerrecht zu zerstreuen.

"Wir haben immer das Völkerrecht klar verteidigt und werden das auch in Zukunft mit großer Konsequenz machen", sagt der CDU-Politiker am Rande eines Besuches bei den Vereinten Nationen in New York. Er sei fest überzeugt, dass Deutschland sowohl den Sicherheitsrat als auch die UN "insgesamt stärker und handlungsfähiger machen kann". Das US-Militär hat im Persischen Golf nach eigenen Angaben einen unbeladenen Öltanker mit einer Rakete angegriffen und damit außer Gefecht gesetzt.

Das Schiff habe versucht, einen iranischen Hafen anzulaufen und sei daher vor der für Teherans Ölexport wichtigen Insel Kharg getroffen worden, teilt das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando auf X mit. Die USA hatten am 13. April mit einer Blockade des gesamten Schiffsverkehrs begonnen, der in iranische Häfen ein- und ausläuft. In der Nähe der iranischen Insel Qeschm sind Explosionen zu hören.

Das meldet die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf örtliche Insider und Anwohner. Bei einem israelischen Angriff nahe einem Krankenhaus in der Stadt Tyrus im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums vier Menschen getötet worden. Bei dem Angriff nahe dem Krankenhaus Dschabal Amel seien zudem 127 weitere Menschen verletzt worden, darunter 39 Mitarbeiter der Klinik, teilt das Ministerium mit. Unter den verletzten Mitarbeitern befinden sich nach Angaben des Ministeriums vier Ärzte, 27 Krankenpfleger und acht Verwaltungsangestellte.

"Vier von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand und werden auf der Intensivstation behandelt. " Der Angriff habe außerdem "schwere und weitreichende Schäden auf den verschiedenen Stockwerken, in den Abteilungen und auf dem Parkplatz des Krankenhauses verursacht", heißt es weiter. Wie auch schon am Tag zuvor bekräftigt US-Präsident Donald Trump ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran zum Iran-Krieg andauern.

"Fake-News-Berichte, wonach die Islamische Republik Iran und die USA vor einigen Tagen die Gespräche eingestellt hätten, sind falsch und irreführend", schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social. "Die Gespräche zwischen uns laufen ununterbrochen weiter, auch vor vier Tagen, vor drei Tagen, vor zwei Tagen, vor einem Tag und heute. " Er habe dem Iran gesagt: "Es ist an der Zeit, dass ihr auf die eine oder andere Weise einen Deal abschließt.

Ihr macht das schon seit 47 Jahren, und das darf nicht länger so weitergehen.

" Er spielt damit auf die Revolution von 1979 an, bei der die Monarchie im Iran durch die Islamische Republik ersetzt wurde. Der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, bringt sich nach Einschätzung der USA immer mehr in die Amtsgeschäfte ein.

"Es gibt Hinweise darauf, dass er sich auf einer bestimmten Ebene zunehmend engagiert, obwohl die gesamte Kommunikation schriftlich und über Dritte läuft", sagt US-Außenminister Marco Rubio vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Senats. Modschtaba Chamenei war nach Angaben des iranischen Regierung am ersten Tag der Angriffe der USA und Israels am 28. Februar verletzt worden, trug aber demnach nur "oberflächliche Wunden" davon. Sein Vater Ayatollah Ali Chamenei wurde dagegen getötet.

Seitdem war Modschtaba Chamenei nicht mehr öffentlich aufgetreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand genährt hatte. Am 8. März wurde er zum Nachfolger seines Vaters im Amt des obersten Führers des Iran ernannt. An Irans unterirdischen Raketenbunkern herrscht reges Treiben.

Mit Baggern und Muldenkippern versuchen die Mullahs, ihre Waffenlager wieder auszugraben. Auf Satellitenbildern ist zu sehen, dass die US-Angriffe nur die Eingänge verschüttet hatten. Die Bilder zeigen, wie schnell Teheran seine Feuerkraft wiederherstellt:

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