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+++ 10:40 Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++

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+++ 10:40 Ukraine veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++
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Ukraine-Krieg im Liveticker

Der ukrainische Generalstab veröffentlicht neue Verlustzahlen zu den russischen Truppen in der Ukraine . Demnach soll Russland seit dem 24. Februar 2022 rund 1.368.040 Soldaten in der Ukraine verloren haben.

Allein innerhalb von 24 Stunden betrage die Zahl der Verluste 1130. Dem Bericht aus Kiew zufolge sollen unter anderem außerdem fünf Panzer, drei Flugabwehrsysteme, 60 Artilleriesysteme und 1853 Drohnen zerstört worden sein. Insgesamt soll Russland laut der Ukraine seit Beginn des Großangriffs 11.974 Panzer, 43.172 Artilleriesysteme, 1403 Flugabwehrsysteme und 436 Flugzeuge, 353 Hubschrauber, 325.615 Drohnen, 33 Schiffe sowie zwei U-Boote verloren haben. Westliche Schätzungen nennen geringere Verlustzahlen - wobei das auch nur Mindestwerte sind.

Mark Rutte ist am Mittwoch zu einem unangekündigten Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Der Nato-Generalsekretär reiste mit dem Zug an, wie derUkrsalisnyzia mitteilt.

"Wir freuen uns, heute Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Kiewer Hauptbahnhof begrüßen zu dürfen", erklärt Ukrsalisnyzia auf Telegram und veröffentlicht Fotos von seiner Ankunft. Zuletzt hielt Rutte im Februar 2026 eine Rede vor dem ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, in Kiew. Schon als niederländischer Ministerpräsident hatte Rutte die Ukraine mehrfach besucht. Seit seiner Amtseinführung als Nato-Generalsekretär 2024 war der 59-Jährige mindestens viermal in der Ukraine.

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj das Ölterminal in St. Petersburg angegriffen. Zudem sei eine Rüstungsfabrik in der russischen Oblast Tambow beschossen worden. Tambow liegt südlich von Moskau. Bei Drohnenangriffen auf St. Petersburg werden nach Angaben des Gouverneurs Teile der Infrastruktur in mehreren Bezirken beschädigt und mehrere Menschen verletzt und AI-92 sowie Diesel werde die Abgabe auf höchstens 20 Liter pro Person beschränkt, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die Besatzungsbehörden.

Begründet wurde der Schritt demnach mit den derzeitigen Vorräten und einer gestiegenen Kraftstoffnachfrage in den vergangenen Tagen. Es handele sich um vorübergehende Beschränkungen, heißt es weiter. US-Außenminister Marco Rubio äußert die Hoffnung, dass sein Land die Ausnahmeregelungen bei den Ölsanktionen gegen Russland in naher Zukunft aufheben wird. Das hänge jedoch von den jeweiligen Umständen ab, sagt Rubio bei einer Anhörung vor dem US-Kongress.

Damit dürfte die Lage auf dem Weltmarkt gemeint sein. Die endgültige Entscheidung werde vom US-Finanzministerium getroffen.

"Wir möchten sie so bald wie möglich beenden, da die grundlegende Politik dieses Landes darin besteht, Sanktionen gegen russisches Öl zu verhängen", betont Rubio. "Es handelt sich um befristete Ausnahmeregelungen, die darauf abzielen, das globale Angebot zu erweitern. " Mitte Mai hatten die USA ihre Sanktionen auf russisches Öl für weitere 30 Tage gelockert.

US-Finanzminister Scott Bessent teilt auf der Plattform X mit, die Verlängerung werde den Rohölmarkt stabilisieren und sicherstellen, dass das Öl die Länder erreiche, die mit Blick auf Energie am stärksten gefährdet seien. Konkret bezieht sich die befristete Ausnahmeregelung auf russisches Öl, das sich aktuell bereits auf Tankern auf Meeren befindet. Kanzler Friedrich Merz hat beim Empfang des ungarischen Ministerpräsident Peter Magyar in Berlin gefordert, dass die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine beginnen sollen.

"Wir verstehen, dass Budapest zunächst bilaterale Fragen klären will, wie etwa die Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine", sagt Merz. "Das darf aber nicht zu Lasten der europäischen Unterstützung gehen und uns nicht von dem Ziel abbringen, die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine jetzt auch mit dem ersten Kapitel förmlich zu eröffnen", fügt er hinzu. Merz hatte zuletzt für die Ukraine einen Sonderstatus als "assoziiertes Mitglied" der EU vorgeschlagen, weil ein schneller vollständiger Beitritt seiner Ansicht nach ausgeschlossen ist.

Aus Sicht Berlins wird mit dem Vorschlag eine politische Brücke gebaut. Der Ukraine dagegen geht das nicht weit genug. Nach einem schweren russischen Angriff mit vielen Toten und Verletzten in der Nacht zu Dienstag warnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut vor einer großen Attacke. Noch in dieser Nacht könne es zu einem massiven Angriff kommen, sagte er unter Berufung auf Geheimdienstinformationen in seiner abendlichen Videobotschaft.

Erst in der Nacht auf Dienstag hatte Russland die Ukraine erneut mit schweren Luftangriffen überzogen. Selenskyj sprach von 22 Toten und 130 Verletzten. Selenskyj sagte weiter, Russland stufe ukrainische Unternehmen, die Fortschritte bei der Entwicklung und Produktion von Raketen machten, als vorrangige Ziele ein. Die Ukraine werde darauf reagieren.

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