Dreizehn Sommer lang suchten Archäologen auf 1700 Metern Höhe nach Spuren spätantiker und mittelalterlicher Eisengewinnung. Nun wird der außergewöhnliche Fund in einem Museum dauerhaft sichtbar gemacht.
Dreizehn Sommer lang suchten Archäologen auf 1700 Metern Höhe nach Spuren spätantiker und mittelalterlicher Eisengewinnung. Nun wird der außergewöhnliche Fund in einem Museum dauerhaft sichtbar gemacht.
Am 8. August eröffnet im norditalienischen Carona mit dem MIRCarona ein neues archäologisches Museum in zwei restaurierten Gebäuden. Dort werden die Ergebnisse der archäologischen Kampagnen des Stadtmuseums von Bergamo präsentiert, wie die Tageszeitung „Piani di Sasso freigelegt. Die Funde reichen zurück bis ins fünfte Jahrhundert nach Christus.
Seitdem war der Bergbauplatz immer wieder in Nutzung – zuletzt im 16. Jahrhundert, schreibt „La Voce delle Valli“. Nach Angaben der Forscher ist es das am besten erhaltene Bergbaudorf der Alpen. Freigelegt wurden auch sogenannte Reglane, also Röstöfen, in denen das abgebaute Erz zerkleinert und erhitzt wurde.ist inzwischen wieder abgedeckt – für einen frei zugänglichen Archäologiepark wären aufwendige Sicherungen und hohe Investitionen nötig.
Zugleich hofft Museumsdirektorin Stefania Casini auf eine Fortsetzung der Forschung mit weiteren Partnern. Im neuen Museum werden bereits Schlacken, Nägel, Videos und rund 200 Reproduktionen von geritzten Felsgravuren in keltischer Sprache zu sehen sein, wie die Tageszeitung „Als in den Alpen schon im frühen Mittelalter Eisenerz gewonnen wurde, geschah das noch mit vergleichsweise einfacher Technik: Wie dieErst mit wassergetriebenen Blasebälgen und Hämmern wurde die Produktion leistungsfähiger.
Im Hochmittelalter, also gegen Ende der Eisengewinnungszeit in Carona, begann dann der Übergang zu größeren Ofentypen und zu Verfahren, bei denen
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