+++ 18:31 Putin macht 'westliche Hegemonie' für weltweite Konflikte verantwortlich +++

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+++ 18:31 Putin macht 'westliche Hegemonie' für weltweite Konflikte verantwortlich +++
Russland, Wolodymyr Selenskyj, Militäreinsätze

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Der russische Präsident Wladimir Putin hält eine Fortsetzung internationaler Konflikte für sehr wahrscheinlich. Grund dafür seien die fundamentalen Verschiebungen in der Welt, sagt Putin. Die Lage werde sich jedoch verbessern, wenn die von ihm so bezeichnete westliche Hegemonie nachlasse.

Katastrophale Szenarien müssten vermieden werden, erklärt der russische Präsident weiter. Russland unterstellt immer wieder westlichen Staaten, Konflikte zu beginnen. Den Ukraine-Krieg begann Russland jedoch ohne Anlass. Zuvor hatte das russische Militär Machthaber Assad in Syrien unterstützt und etwa die Stadt Aleppo bombardiert.

Im Streit um die Inselgruppe der Kurilen hatte Russland zuletzt immer wieder Japan provoziert. Zudem unterstellt die Ukraine Russland, dass es den Iran bei Angriffen auf US-Basen im Nahen Osten half – beispielsweise mit Satellitendaten der Region. Die ukrainische Luftwaffe verliert ein weiteres Kampfflugzeug im Krieg mit Russland. Die MiG-29 sei während eines Kampfeinsatzes durch eine russische Rakete abgeschossen worden, teilt das ukrainische Militär auf Telegram mit.

Der Pilot habe noch den Schleudersitz ausgelöst, den Absturz jedoch nicht überlebt. Zuvor habe der Kampfjet einen Angriff an einem ungenannten Frontabschnitt geflogen. Nach offiziellen Angaben verlor die ukrainische Luftwaffe zwei weitere MiG-29-Kampfflugzeuge im Juni und August bei Kampfeinsätzen. Unbestätigten Berichten zufolge gingen Maschinen dieses Typs auch durch russische Luftschläge auf ukrainische Luftwaffenbasen verloren.

Nach Einschätzung der Experten des in London ansässigen International Institute for Strategic Studies verfügte die Ukraine noch Ende 2025 über 14 MiG-29 sowjetischer Bauart. Zuletzt hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj bis Jahresende die Lieferung von drei weiteren F-16-Kampfflugzeugen aus Belgien in Aussicht gestellt. Die ukrainische Armee befreite im September nach einer Analyse der Nachrichtenagentur AFP erstmals seit drei Monaten wieder mehr Gelände als die russischen Angreifer besetzen.

Auf Grundlage von Daten des US-Instituts Institute for the Study of War ergibt sich für die Ukraine ein Netto-Gebietsgewinn von rund 80 Quadratkilometern. Den größten Erfolg erzielten die ukrainischen Truppen demnach in der östlichen Region Donezk. Wie aus der AFP-Analyse hervorgeht, eroberten sie dort im Zuge der Anfang September gestarteten Gegenoffensive unter dem Namen "Operation Vivaldi" insgesamt 172 Quadratkilometer zurück. Ziel der Operation ist es, die russischen Truppen von den strategisch wichtigen Städten Slowjansk und Kramatorsk zurückzudrängen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte zu Wochenbeginn ukrainische Soldaten nahe der Stadt Lyman, rund zehn Kilometer nördlich von Slowjansk. Kleinere Geländegewinne verzeichnete die Ukraine auch in den Regionen Charkiw, Dnipropetrowsk und Luhansk. Russland rückte dagegen vor allem in Saporischschja im Süden und Sumy im Norden vor und nahm dort nach den ISW-Daten zusammen rund 125 Quadratkilometer ein. Trotz der jüngsten ukrainischen Fortschritte bleiben die Frontlinien weitgehend festgefahren.

Ein russisches Schreiben an die Nato, das im Fall einer Blockade Kaliningrads mit dem Einsatz von Atomwaffen droht, ist nach Darstellung des Kremls nicht als Konfrontation gedacht. Ziel Moskaus sei es, die Sicherheit der russischen Exklave an der Ostsee zu gewährleisten, erklärt der Kreml. In dem Dokument, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, wirft Moskau dem westlichen Militärbündnis einen "gefährlichen und unverantwortlichen Kurs" vor. Dieser berge die Gefahr eines direkten bewaffneten Konflikts.

Ein Bezirksgericht verurteilt einen 20-Jährigen wegen des Mordes an Iryna Farion, einer bekannten Sprachwissenschaftlerin und ehemaligen Abgeordneten, zu lebenslanger Haft. ‌‌‌‌ Die 60-jährige Farion war eine einflussreiche Persönlichkeit in der Ukraine, die ihr Leben der Verbreitung und Verteidigung der ukrainischen Sprache und Kultur gewidmet hatte. Farion wurde am 19. Juli 2024 in der Nähe ihres Wohnortes in Lemberg in den Kopf geschossen und erlag später ihren Verletzungen.

Der Täter floh vom Tatort. Wenige Tage später wurde der damals 18-jährige Wjatscheslaw Sintschenko im fast 1000 Kilometer entfernten Dnipro festgenommen. Im Prozess hieß es, Sintschenko habe geglaubt, Farion fördere "nationale Diskriminierung gegen russischsprachige ukrainische Bürger". Im Prozess habe es mehr als 60 Gutachten gegeben und 1500 Personen seien befragt worden.

Sintschenko selbst schwieg die gesamte Zeit. Bei einem russischen Luftangriff ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eine Drohne in einem Schulgebäude eingeschlagen.

"Die russischen Mistkerle greifen weiter das Leben unseres Landes, ukrainische Kinder, unsere Schulen an", schreibt Präsident Wolodymyr Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Da alle Schüler und Lehrer rechtzeitig in einen Schutzraum gingen, habe es keine Verletzten gegeben. Selenskyj zufolge brach ein Feuer in der zweiten Etage des Schulgebäudes aus, es wurden Fenster und Türen beschädigt. Eine Außenwand wurde zum Teil zerstört.

Der Staatschef verspricht Gegenangriffe und fordert die Verbündeten auf, den Druck auf Russland und die Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen. Einem Bericht des Nachrichtenportals Hromadske zufolge war das nicht der erste Einschlag in der Schule. Der Großteil der Schüler nahm demnach aufgrund der ständigen Gefahr durch russische Luftangriffe online am Unterricht teil. Das ukrainische Regiment "CODE 9.2" hat russische Stellungen im Dorf Wilchuwatka in der Region Charkiw mit sogenannten Schildkröten-Panzern angegriffen.

Bisher kannte man Panzer mit solchen improvisierten Schutzaufbauten nur von der russischen Armee. Russland setzt laut Kreml die Wirtschaftsgespräche mit den USA fort – obwohl die Amerikaner die Verhandlungen weiterhin mit dem Krieg in der Ukraine verknüpfen. In seiner täglichen Pressekonferenz erklärt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, dass der Sonderbeauftragte des Präsidenten, Kirill Dmitriev, weiterhin Wirtschaftsfragen mit Vertretern der USA erörtere, berichtet Sky News.

Peskow sagt jedoch: "Zu unserem Bedauern verknüpfen die Amerikaner diesen gesamten Prozess trotz der offensichtlichen Vorteile weiterhin mit der Beilegung des Ukraine-Konflikts.

"Sie sagen, dass zuerst eine Einigung erzielt werden muss und die Projekte erst danach umgesetzt werden können. "Wir sind der Ansicht, dass wir nicht warten müssen. Wir könnten schon jetzt zu unserem gegenseitigen Nutzen zusammenarbeiten.

"Die Kontakte werden jedoch fortgesetzt, ebenso wie der Dialog, und das ist ein sehr positiver Prozess. " Vor allem viele europäische Unterstützer der Ukraine befürchten, dass die USA wieder wirtschaftliche Beziehung zu Russland aufnimmt, ohne dass es zu einer Beilegung des Ukrainekriegs kommt. Die Luftwaffe beteiligt sich auf Bitte von Lettland mit vier Eurofightern am Schutz des Luftraums des baltischen EU- und Nato-Landes während der Parlamentswahl.

"Unsere Aufgabe hier ist, den Luftraum über dem Baltikum und insbesondere Lettland freizuhalten von allen möglichen Gefahren", sagt der deutsche Einsatzkontingentführer, Oberstleutnant Swen Jacob, auf der lettischen Luftwaffenbasis Lielvarde. Ein Schwerpunkt liege auf der Abwehr von möglicherweise einfliegenden Drohnen. Lettland wählt am 3. Oktober eine neue Volksvertretung.

Das Nato-Land hatte vor dem Hintergrund wiederholter Verletzungen des baltischen Luftraums in jüngster Zeit seine Nato-Verbündeten um Unterstützung für eine sichere Durchführung der Wahlen gebeten. Oberstleutnant Swen Jacob, deutscher Kontingentführer, steht vor einem Eurofighter der deutschen Luftwaffe auf der lettischen Luftwaffenbasis Lielvarde. Eine russische Drohne hat nach ukrainischen Angaben das Gelände einer Atomforschungsanlage in Kiew getroffen und dabei einen Brand ausgelöst.

Bei dem Angriff am Mittwoch habe es keine Verletzten gegeben, der Brand sei zudem gelöscht worden, teilt die ukrainische Atomaufsichtsbehörde mit. Der kleine Reaktor, der seit 2022 außer Betrieb ist, sei nicht beschädigt, und es sei keine erhöhte Radioaktivität festgestellt worden. Russland hat die Ausweisung von mehreren ungarischen Diplomaten angekündigt - im Gegenzug für einen ähnlichen Schritt Budapests im vergangenen Monat.

Das Außenministerium in Moskau erklärt, es habe den ungarischen Geschäftsträger einbestellt, um ihn über die Ausweisung "einer Gruppe von Mitarbeitern" der ungarischen Botschaft in Moskau sowie der Konsulate in St. Petersburg und Kasan "als Vergeltungsmaßnahme" zu informieren. Es bezeichnete die Ausweisung der russischen Diplomaten aus Ungarn erneut als "unbegründeten und offen feindseligen Schritt". Ungarn hatte am 8. September zehn Mitglieder der russischen diplomatischen Vertretung wegen "inakzeptabler Aktivitäten" ausgewiesen.

Ziel sei es, die "Sicherheit und Souveränität" Ungarns zu schützen. Moskau kündigte damals eine "harte und schmerzhafte" Antwort an. Bei der Explosion einer ukrainischen Drohne in der Stadt Graiworon in der russischen Region Belgorod kommt offenbar ein Mann ums Leben. Dies teilen die örtlichen Behörden mit.

Ein russischer Drohnenangriff zwingt die Kiewer Stadtverwaltung dazu, den Straßen- und U-Bahn-Verkehr auf einer Brücke über den Dnipro einzustellen. Dies erklärt der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko. Lokale Medien veröffentlichen Fotos, die Flammen nahe einem der Brückenpfeiler zeigen. Estland hat den Transit von russischem und belarussischem Getreide durch sein Staatsgebiet verboten.

Dies teilt Außenminister Margus Tsahkna auf X mit. Insidern zufolge nutzen russische Unternehmen inzwischen verstärkt Terminals in Ostsee- und Arktishäfen für den Getreideexport, die eigentlich für Düngemittel, Kohle und andere Güter ausgelegt sind. Hintergrund sind ukrainische Drohnenangriffe, die den Seetransport über das Schwarze Meer beeinträchtigt haben. Tsahkna erklärt, Estland werde Russland nicht dabei unterstützen, seinen Handel trotz des Angriffskriegs gegen die Ukraine aufrechtzuerhalten.

Das baltische Land werde weder zur Finanzierung des russischen Krieges beitragen noch die Aggression der Führung in Moskau begünstigen. Belarus ist ein enger Verbündeter Russlands. Der Kreml-Kritiker und frühere Schachweltmeister Garri Kasparow ist nach eigenen Angaben von Sicherheitsbehörden der USA und Litauens vor einem möglichen Anschlag gewarnt worden. Er und der in Litauen lebende Aktivist Iwan Tjutrin seien zwar nicht als explizite Ziele genannt worden, schreibt der 63-Jährige in einem Beitrag auf der Plattform Substack.

"Wir wurden jedoch von den Sicherheitsdiensten in Litauen und den USA gewarnt, dass unser Leben in Gefahr ist und wir Vorsichtsmaßnahmen ergreifen sollten", so Kasparow. Hintergrund sind Anklagen der US-Behörden vom vergangenen Monat. Fünf Personen wurden wegen mutmaßlicher Verschwörungen des russischen Geheimdienstes angeklagt. Dabei ging es um die Ermordung von zwei Oppositionellen, einem in den USA und einem in Litauen.

Unbestätigten Medienberichten zufolge soll es sich bei den möglichen Zielen um den in New York lebenden Kasparow, den in der Ukraine ansässigen Dissidenten Ilja Ponomarjow und den in Litauen lebenden Tjutrin gehandelt haben. Kasparow zeigt sich kämpferisch.

"Aber ich werde nicht aufhören und ich werde mich nicht verstecken", schreibt er. Der Ukraine gelingt es derzeit offenbar, Erfolge gegen Moskaus Armee rund um Lyman zu erzielen. Russland hingegen kommt am Boden derzeit kaum voran, wie ntv-Korrespondent Rainer Munz schildert. Deswegen verlege man sich weiter verstärkt auf Angriffe aus der Luft - dort sehe man den Beginn der Winteroffensive.

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Region Mykolajiw ist am Morgen ein 50-jähriger Mann getötet worden. Das berichtet Ukrinform mit Verweis auf den Leiter der Militärverwaltung. Demnach wurde die Gemeinde Vesniane mit Shahed-Drohnen attackiert. Die Produktion von Benzin und Diesel in Deutschland ist im ersten Halbjahr gestiegen.

Die Raffinerien stellten 11,0 Millionen Tonnen Motoren- und Flugbenzin her und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Bei Dieselkraftstoff fiel der Anstieg mit 9,4 Prozent auf 15,8 Millionen Tonnen noch deutlicher aus. Die russische Armee hat die Ukraine in der Nacht mit 107 Drohnen unterschiedlicher Typen angegriffen. Das meldet die Seite Ukrainska Pravda unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe.

Die Flugabwehr habe bis 8 Uhr 87 davon zerstört oder gestört. Feuerwehrleute löschen einen Brand an einem Gebäude in Odessa, das bei einem russischen Angriff getroffen wurde. Bei russischen Luftangriffen ist nach Angaben ukrainischer Behörden in der Nacht in Kiew und Odessa jeweils ein Mensch verletzt worden. In Odessa wurde zudem Infrastruktur beschädigt, wie der Leiter der Militärverwaltung der Region, Serhij Lyssak, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt.

Einzelheiten nennt er nicht. Das russische Verteidigungsministerium erklärt auf Telegram, die Streitkräfte hätten bei ihren Angriffen ein Logistikzentrum in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, ein Rechenzentrum in Odessa sowie ein Frachtschiff im nahegelegenen Schwarzmeer-Hafen Tschornomorsk getroffen. Die Ziele seien militärisch genutzt worden. Die Ukraine drängt die USA laut einem Bericht der "Kyiv Independent", russische Unternehmen, die Komponenten für Moskaus geplantes Starlink-ähnliches Satelliteninternetnetzwerk Rassvet liefern, zu sanktionieren.

Denys Sienik, Geschäftsträger der Ukraine in der Botschaft in Washington, sagte laut einem AP-Bericht, dass die Unternehmen zu den wichtigsten Zielen gehören, die Kiew der Trump-Regierung und dem Kongress zur Prüfung möglicher Sanktionen vorlegen wolle. Bundesaußenminister Johann Wadephul dringt einem Bricht zufolge auf eine Lösung, um wieder mehr Getreideexporte sowohl aus der Ukraine als auch aus Russland zu ermöglichen.

"Die Welt braucht diese Exporte dringend. Werden sie weiter von Russland verhindert, dann drohen Hunger, Destabilisierung und die resultierenden Fluchtbewegungen, auch nach Europa", sagt Wadephul dem Nachrichtenportal Web.de News.

"Eine partielle Waffenruhe wäre ein erster Schritt", sagt der CDU-Politiker. In der russisch besetzten Region Cherson sind nach den sogenannten "Wahlen" die Strom- und Heizkosten sowie die Brotpreise gestiegen. Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf Serhii Danylov, den stellvertretenden Direktor des Zentrums für Nahost-Studien.

"Die elektronische Sonderoperation ist beendet, und die Stromtarife in der besetzten Region Cherson wurden sofort erhöht, während die Brotpreise bereits um das Doppelte gestiegen sind", schreibt Danylov sarkastisch auf Facebook. Dem Bericht zufolge haben die Bewohner der besetzten Gebiete der Region Cherson bereits gut eine Woche nach dem Ende der "Wahlen" zur russischen Staatsduma die "Verbesserungen" gespürt. Die größte Erhöhung gab es bei der Müllabfuhrgebühr, die um fast 40 Prozent stieg. Der Stromtarif erhöht sich um ein Drittel.

In einer Grundsatzrede will sich Bundeskanzler Friedrich Merz am heutigen Donnerstag in Münster mit den aktuellen Herausforderungen in der Außen- und Sicherheitspolitik befassen. Anlass der Rede des Bundeskanzlers ist die Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens an die Nato. Merz wird dabei im historischen Rathaus der Stadt Münster die Laudatio halten. Den Preis soll Nato-Generalsekretär Mark Rutte entgegennehmen.

Russland hat am späten Mittwochabend erneut die Infrastruktur von Odessa angegriffen und damit eine Serie von Angriffen auf die Schwarzmeerstadt fortgesetzt, bei denen in den letzten Tagen Zivilisten getötet und Häuser, Geschäfte und Logistikeinrichtungen beschädigt wurden.

"Odessa wurde vom Feind angegriffen. Die Infrastruktur wurde beschädigt", berichtet Serhiy Lysak, Leiter der Militärverwaltung der Stadt Odessa, auf Telegram. Dem jüngsten Angriff gingen tagelange russische Bombardierungen von Odessa und der umliegenden Region voraus. Vor einem Treffen mit europäischen Außenministern in Montenegro hat Bundesaußenminister Johann Wadephul die EU-Erweiterung auf dem westlichen Balkan als eine "Nagelprobe für Europa" bezeichnet.

Sie entscheide, "welchen Einfluss die EU in den nächsten Jahrzehnten" haben werde, erklärt Wadephul am Mittwochabend vor seiner Abreise in die Region.

"Nur wenn wir den Westbalkanstaaten eine glaubwürdige EU-Perspektive bieten und sie enger an uns binden, sichern wir uns dauerhaft geopolitischen Spielraum. " Dabei gehe es "gegenüber geopolitischen Kontrahenten und Rivalen" um "Kerninteressen" Europas: "Sicherheit, Einfluss und Handlungsfähigkeit unseres Kontinents", betont Wadephul mit Bezug auf ein aggressives Russland. Beim EU-Beitrittsprozess müsse nun statt "kleinteiliger Forderungen" aufs Gaspedal gedrückt werden. Tech-Milliardär Elon Musk soll eine führende Rolle bei einem neuen Projekt des US-Verteidigungsministeriums einnehmen.

In einer Rede vor Militärs in Quantico im US-Bundesstaat Virginia kündigte Pentagon-Chef Pete Hegseth an, dass es dabei darum gehe, die Zukunft der Kriegsführung zu erforschen. Musk soll demnach eine von mehreren Personen sein, die die Initiative leiten sollen. Zweck des "Projekts Meridian" sei es, "mit einem kreativen Blick auf die Zukunft zu schauen, und Bereiche zu identifizieren, die wir erobern müssen, und die Fähigkeiten, die wir beherrschen müssen", sagte der Verteidigungsminister bei seiner Rede.

Dabei sprach Hegseth auch das Thema der autonomen Kriegsführung an, also den Einsatz von Waffensystemen und Künstlicher Intelligenz, die ohne direktes menschlichen Eingriff aktiv sein und etwa Angriffe ausführen können. Die Ukraine bereitet die vierte Phase der Operation "Vivaldi" vor, ihrer Gegenoffensive im Gebiet Lyman in der Region Donezk, die bislang das militärische Ziel Russlands, den gesamten Donbass einzunehmen, erheblich beeinträchtigt hat. Der Plan wurde mit ukrainischen Militärangehörigen im Kommandoposten des 3.

Armeekorps besprochen, das die Operation leitet, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj imitteilt. Die Ukraine will mehrere Zehntausend 20-Millimeter-Geschosse für ihre F-16-Kampfflugzeuge kaufen, um die zunehmend eingesetzten, jetgetriebenen Angriffsdrohnen Russlands abzuschießen. Kiew verhandelt derzeit mit mehreren europäischen Ländern und Munitionsherstellern über mögliche Lieferungen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.

Die Munition würde aus der eingebauten Kanone der F-16 abgefeuert werden und der Ukraine damit eine potenziell kostengünstigere und leichter verfügbare Alternative zum Einsatz knapper Luft-Luft-Raketen gegen jede einzelne russische Drohne bieten.

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