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Natur, Eis, Einsamkeit, das ist Alaska. 🧊 Ein Ort der Extreme, der immer wieder Wissenschaftler ans andere Ende der Welt lockt. Neun Wochen waren die Filmemacher und Kamerateams in der eisigen Landschaft unterwegs. 🥶 Das Ergebnis seht ihr bei TerraX.

" lässt die Zuschauer eintauchen in die faszinierende Welt des nördlichsten US-Bundesstaates. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Mount McKinley, mit 6.

194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Und der hohe Norden ist geprägt von den Gebirgsketten der Brooks Range und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen und mögliche Auswirkungen für das Weltklima zu erforschen. Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch - seitdem kehrt er immer wieder zurück. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut.So unterschiedlich die Motive der deutschen Wissenschaftler und Glücksjäger auch sind - sie alle haben ihr Herz an Alaska verloren. An jene Landmasse, die fünf Mal so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland - und dabei nur so viele Einwohner hat wie Frankfurt am Main. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzly-Bären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere. An den Küsten sind Walrosse, Buckelwale, Orcas, Seeotter und Seelöwen zuhause. Nicht nur sie nutzen den ungeheuer großen Fischreichtum der Gewässer. In der Beringsee sind die größten Fischfangflotten der Welt unterwegs."" präsentiert diesen beeindruckenden Naturraum in seiner ganzen Vielfalt. Persönliche Geschichten deutscher Wissenschaftler und Glücksjäger werden kombiniert mit grandiosen Landschaftsbildern und beeindruckenden Tieraufnahmen. In 60 Minuten lernen die Zuschauer ein Land in all seinen Facetten ganz neu kennen. Über ein ganzes Jahr hinweg reisten die Autoren Christopher Gerisch und Kay Siering immer wieder nach Alaska. Insgesamt verbrachten sie mit ihren Kamerateams neun Wochen in der Wildnis des nördlichsten US-Bundesstaates. Dabei stellten Temperaturen von minus 30 Grad bis plus 30 Grad Crew und Material immer wieder vor enorme Herausforderungen. Das Filmteam campierte tagelang auf blankem Gletschereis, musste allzu aufdringliche Braunbären abwehren und kletterte über steile Berghänge der Alaska Range.Die Glaziologin Regine Hock arbeitet seit mehreren Jahren an der Universität Fairbanks in Alaska. Im nördlichsten US-Bundesstaat gibt es rund 5.000 Gletscher - ideale Bedingungen für Regine Hocks Forschung. Nirgendwo sonst auf der Welt präsentieren sich die Eisgiganten so vielfältig wie in Alaska: Manche Gletscher fließen bis ins Meer, andere erstrecken sich über zig Kilometer durch das Hochgebirge. Regine Hock verbindet ihr Hobby mit ihrem Beruf. Wenn sie mit dem Helikopter über die Gipfel der Alaska-Range fliegt, bekommt sie von dem atemberaubenden Anblick noch immer Herzklopfen. „Für mich ist Alaska das Paradies: unberührte Natur, fantastische Landschaften und Flüsse, die fließen können, wie sie wollen." Sissi Babich und Günther Math haben in Alaska ihr Glück gefunden. Seit Jahrzehnten betreiben sie eigene Fangschiffe in der Glacier Bay und holen dort die edelsten Lachssorten aus dem Wasser. Bis vor kurzem hatten sie eine eigene Fabrik, in der der Fang für den Weltmarkt verarbeitet wurde. Wenn das Paar in den Fjorden der Glacier Bay unterwegs ist, tummeln sich Buckelwale und Orcas neben ihrem Boot. Dass sie in einer der schönsten Landschaften Nordamerikas ihr neues Zuhause gefunden haben, erfreut die Auswanderer jeden Tag. Von ihrem Haus blicken sie kilometerweit über das Wasser, am Horizont strahlt das Eis der Gletscher. „Wir haben mit Nichts angefangen, haben hart gearbeitet und uns einiges aufgebaut. Darauf sind wir mächtig stolz. Ich glaube nicht, dass das anderswo möglich gewesen wäre. Das ist einfach Alaska." Tierfilmer Andreas Kieling gelang in Alaska der Durchbruch. Am Brooks River machte er beeindruckende Aufnahmen von Bären, denen flussaufwärts ziehende Lachse direkt ins Maul springen. Diese Zeitlupen-Aufnahmen wurden weltweit im Fernsehen ausgestrahlt. Seitdem kehrt Kieling regelmäßig zu seinen Bären nach Alaska zurück. Viele Tiere erkennt er wieder – und auche Bären erkennen den Deutschen offenbar an seiner Stimme und seinem Geruch. Durch das gegenseitige Vertrauen gelingen Kieling immer wieder sensationelle Filmaufnahmen. "Alaska ist für mich die ganz große Freiheit. Ich kann selbst entscheiden, was ich morgen mache, was ich in einer Woche mache, was ich in drei Monaten mache - und keiner wird mich davon abhalten. Dieses Gefühl von grenzenloser Freiheit gibt es heute so gut wie nicht mehr auf der Welt." Dirk Rohrbach ist studierter Mediziner, hat seinen Arztberuf allerdings schon vor Jahren an den Nagel gehängt. Seitdem lebt er als publizierender Nomade und bezeichnet sich selbst als „Aussteiger auf Zeit“. 2003 gründete er mit Freunden einen Verein zur Unterstützung indigener Völker. Mit einem Kanu aus Birkenrinde fuhr er den Yukon von der Quelle bis zur Mündung – bei dieser Reise tauchte er ein in die Kultur der nordamerikanischen Indianer-Stämme. Jeden Sommer besucht Rohrbach verschiedene Indianer-Siedlungen in Alaska. Er will den indigenen Völkern dabei helfen, ihre uralten Traditionen zu bewahren. „Alaska bedeutet für mich die Erfüllung aller Sehnsüchte und Träume. Die Gastfreundschaft, die ich hier erlebt habe, übertrifft alles, was ich bisher überhaupt kennengelernt habe." Rose Waldstein lebt seit knapp 40 Jahren am anderen Ende der Welt. Viele Jahre flog sie als Buschpiloten Menschen und Waren quer durch Alaska. Nirgendwo sonst sind Kleinflugzeuge so verbreitet wie in dem US-Bundesstaat. Heute profitiert Waldstein von ihren Flügen durch die Wildnis: Sie betreibt eine Reiseagentur und bringt Urlauber aus aller Welt an Orte, die in Reiseführern kaum zu finden sind.Martin Stuefer ist Wissenschaftler und Pilot aus Leidenschaft. In Alaska macht er mit seinem Kleinflugzeug im Sommer Jagd auf Waldbrände und sammelt wichtige Klimadaten. Die Feuer haben in den vergangenen Jahren verheerende Ausmaße angenommen. Der österreichische Wissenschaftler will herausfinden, welche Auswirkungen die Kilometer hohen Rauchwolken auf das Klima und die Atmosphäre haben. Wenn das Wetter es zulässt, fliegt Stuefer mit seiner Maschine bis nach Barrow im hohen Norden. Dort ist er für mehrere Messinstrumente in der modernsten Klimastation der Arktis zuständig. "Über Alaska zu fliegen ist ein Gefühl unglaublicher Freiheit. Man fliegt stundenlang über unberührte Natur und sieht keine Menschenseele. Beim ersten Mal dachte ich, dass ich auf einem anderen Planeten bin." Yvonne Dabakk hat in Alaska ihr Paradies gefunden. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt die deutsche Wissenschaftlerin in der Nähe von Fairbanks in einer urigen Blockhütte, mitten in der Wildnis. Wenn sie in Winternächten zum Himmel blickt, hat sie freie Aussicht auf ihr Forschungsobjekt: Polarlichter. Nirgendwo sonst ist die „Aurora Borealis“ so gut zu sehen wie in Alaska. Die Universität Fairbanks betreibt eine eigene Raketen-Abschussbasis, von der aus Forschungsraketen direkt in die Polarlichter geschossen werden. Wenn Yvonne Dabakk sich nicht um die faszinierenden Lichtspiele kümmert, trainiert sie mit ihren Husky-Hunden für das härteste Schlittenhunde-Rennen der Welt.

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