Der Discounter Aldi Süd baut in Mülheim erneut Stellen ab. Betroffen sind bis zu 150 Arbeitsplätze.
aus Mitarbeiterkreisen erfahren. So berichten Beschäftigte von 100 Stellen im Bereich, der hauptsächlich für Marketingthemen zuständig ist, mit noch einmal 40 bis 50 Stellen. Aldi hat den Stellenabbau nicht direkt bestätigt, schreibt aber in einem Statement: "Aldi Süd setzt seit jeher auf schlanke Strukturen und Prozesse.
Es ist schon immer Teil der Unternehmens-DNA, diese kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen". Jobs aus dem Einkauf nach Indien verlagert. Gleiches soll nun mit Tätigkeiten aus dem Marketing nach Ungarn passieren. Den betroffenen Mitarbeitern hat der Konzern Aufhebungsverträge angeboten.
Wie viele davon bereits angenommen wurden, ist nicht bekannt. Aldi Süd weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Firma allen Mitarbeitern einen Vertrauensanwalt zur Verfügung stelle. Bereits im April dieses Jahres hatte Aldi Süd eine Verschlankung im Marketing angestoßen. Damals hatte sich das einvernehmlich vom damaligen Spartenchef Marco Ganser getrennt.
Die Stelle ist nicht nachbesetzt worden. Der operative Betrieb in den bundesweit rund 2.000 Filialen ist laut-Informationen jedoch nicht betroffen. Insgesamt beschäftigt der Discounter rund 50.000 Menschen in Deutschland. In der Zentrale in Mülheim arbeiteten noch zu Beginn des Jahres rund 2.000 Menschen.
Im Januar bestätigte Aldi Süd bereits den Abbau von 500 Stellen, vor allem in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Ob der erneute Stellenabbau in Zusammenhang mit dem damals verkündeten Arbeitsplatzabbau steht, dazu wollte das Unternehmen nichts sagen. Hintergrund dürfte der Kostendruck im Segment der Discounter sein. Gerade der wachsende IT-Aufwand und sich wandelnde Konsumgewohnheiten sorgen für höhere Kosten.
, zum Beispiel im Bereich der Kommunikation mit dem Kunden, dürfte zum Stellenabbau führen.
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