Alexander Zverev kann 2026 Rekord-Preisgelder kassieren. Beim ATP-Turnier in Peking und dem Six Kings Slam in Riad winken Millionenbeträge.
Alexander Zverev steht vor einem Rekordjahr in finanzieller Hinsicht. Der deutsche Tennisstar kann 2026 bei den ATP-Turnieren in Peking, Shanghai, Wien, Paris und beim Six Kings Slam in Riad Preisgeld er in astronomischer Höhe einspielen. Allein beim ATP-Turnier in Peking, das vom 30. September bis 6. Oktober läuft, werden insgesamt 4.089.385 US-Dollar ausgeschüttet. Sollte Zverev die China Open gewinnen, erhielte er 764.750 US-Dollar, umgerechnet etwa 703.570 Euro.
Six Kings Slam in Riad lockt mit Millionen
Vom 21. bis 24. Oktober findet in Riad (Saudi-Arabien) erneut das Show-Turnier Six Kings Slam statt. Das Turnier hat zwar keine Auswirkungen auf die Weltrangliste, ist aber vor allem monetär äußerst attraktiv. Alexander Zverev nimmt erneut an dem umstrittenen Format in Saudi-Arabien teil und darf sich allein für die Teilnahme über rund 1,5 Millionen US-Dollar freuen. Sollte er das Turnier gewinnen, kommen weitere 4,5 Millionen US-Dollar hinzu.
Nach seinem historischen Triumph bei den French Open im Juni 2026, wo er 2,8 Millionen Euro erhielt, hat Zverev auch auf dem heiligen Rasen von London finanziell abkassiert. Für das Erreichen des Wimbledon-Endspiels bekam er ein Preisgeld von 1,8 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 2,1 Millionen Euro. In finanziell ganz andere Sphären stieß der 29-Jährige mit dem Gewinn der US Open vor. Nach dem Spiel wurde ihm noch auf dem Platz ein Scheck über 5,5 Millionen US-Dollar überreicht, rund 4,76 Millionen Euro.
Weitere Turniere bis Ende des Jahres
Mit seinem Sieg gegen den US-Amerikaner Learner Tien sicherte Zverev Team Europe beim Laver Cup den Titel. Bei dem prestigeträchtigen Turnier erhält jeder Spieler eine Antrittsprämie, deren Höhe nicht bekannt ist. Das gesamte Preisgeld geht jedoch ausschließlich an das Siegerteam. 1,5 Millionen US-Dollar werden zu gleichen Teilen an die Teammitglieder ausgeschüttet, sodass der Deutsche sich über 250.000 Dollar freuen darf, umgerechnet rund 218.000 Euro.
Bis Ende des Jahres stehen weitere Turniere an, die Zverev erneut hohe Preisgelder einbringen könnten. Zwischen dem Turnier in Peking und jenem in Riad startet Zverev bei den Shanghai Masters (7. bis 18. Oktober). Ein Turniersieg wurde 2025 mit 1.124.380 Dollar belohnt, umgerechnet etwa 991.000 Euro. Die offiziellen Siegprämien für 2026 wurden noch nicht bekannt gegeben, dürften sich aber in diesem Rahmen bewegen.
Beim ATP-500-Turnier in Wien (24. Oktober bis 1. November) ist das deutsche Tennis-Ass ebenfalls gemeldet. Ein Sieg würde Zverev 511.835 Euro einbringen. Das letzte Masters-Turnier des Jahres findet vom 2. bis 8. November in Paris statt. Auch hier wurde die offizielle Siegprämie noch nicht bekannt gegeben. Insgesamt wird ein Rekord-Preisgeld von 6.309.095 Euro an die Teilnehmer ausgeschüttet. 2025 erhielt der Sieger 946.610 Euro. Für die ATP-Finals vom 15. bis 22. November ist Zverev bereits qualifiziert. Die Gesamtprämie setzt sich aus Teilnahmegeld, Siegen in der Gruppenphase, Halbfinal- und Finalsieg zusammen.
Verteilungskampf und steigende Ausschüttungen
Während sich die Preisgelder ab 1991 etwa alle zehn Jahre verdoppelten, reichten zuletzt ab 2021 gerade einmal fünf Jahre aus, um die Ausschüttungen für die Profis erneut mehr als zu verdoppeln. Die gigantischen Summen täuschen jedoch darüber hinweg, dass hinter den Kulissen der ATP-Tour ein heftiger Verteilungskampf tobt. Auch Zverev gehörte zu den Profis, die am Rande der French Open im Juni für Schlagzeilen sorgten, als sie aus Protest die Pressekonferenzen auf ein Minimum von 15 Minuten kürzten.
Die Spieler fordern eine Erhöhung ihres Anteils an den Gesamteinnahmen der Grand-Slam-Turniere von aktuell rund 15 Prozent auf 22 Prozent. Das Ziel ist es, vor allem Profis aus der zweiten und dritten Reihe zu unterstützen, die als Solo-Selbstständige hohe Reise- und Trainerkosten tragen müssen. Zverev betonte, dass es hier nicht um Turniere gehe, die arm seien, sondern dass diese genug Geld machten. Der Erfolg gibt den Spielern recht: Der deutliche Preisgeld-Anstieg um 20 Prozent in Wimbledon zeigt, dass die Veranstalter auf den Druck reagieren.
Neben den Preisgeldern kassiert Zverev auch durch Sponsoring-Deals. Als eines der wichtigsten Gesichter des deutschen Sportartikelherstellers adidas erhält er jährlich einen siebenstelligen Betrag für das Tragen der Outfits und Schuhe. Der Ausrüster-Deal ist eine bedeutende Einnahmequelle neben den Turnierprämien.
Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von generativer Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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