Ferrari-Star Fernando Alonso hat die Ausführungen seines früheren Pisten-Rivalen David Coulthard gelesen. Der Schotte: «Ferrari riskiert Fernandos Kündigung.» Der Spanier reagiert.
Gestern hat der 246-fache GP-Teilnehmer David Coulthard festgehalten: «Fernando Alonso ist doch sonst immer so positiv, für mich waren daher einige Aussagen nach dem Nürburgring-GP sehr vielsagend. Fernando sagte nach dem Rennen:"Wir müssen etwas unternehmen, und das muss jetzt passieren."»
Coulthard weiter: «Das ist für mich ungefähr so viel Öffentlich-auf-den-Tisch-hauen, wie es im modernen Sport geht. Fernando ist seit sieben Jahren nicht mehr Weltmeister, und das ist für einen Fahrer seiner Qualitäten zu lange. An seinen Darbietungen liegt es nicht. Ich kenne keinen Piloten der vergangenen Jahre, der insgesamt eine bessere Leistung gezeigt hätte. Aber wenn das Jahr um Jahr weitergeht, dann frage ich mich, wie lange er noch bei Ferrari bleibt.
So stuft Fernando seine eigene Leistung ein: «Ich bin mit mir selber und meinen Leistungen im Reinen. Als ich meine beiden WM-Titel gewann, 2005 und 2006, da spürte ich die Anerkennung der Fachwelt und das war schön. Aber ich bin heute als Ferrari-Fahrer bekannter denn je, obwohl ich keinen weiteren Titel gewonnen habe. Ich will immer mit den Besten arbeiten, und natürlich würde ich gerne mit Adrian Newey im gleichen Team arbeiten.
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