Fernando Alonso blieb im Qualifying zum Japan-GP langsamer als sein Teamkollege Felipe Massa. Der Weltmeister von 2005 und 2006 drehte die achtschnellste Runde und erklärte hinterher, warum er keinen Frust verspürt..
Seit Felipe Massa weiss, dass er die Scuderia Ferrari nach Saisonende verlassen muss, hat der kleine Brasilianer sein Tempo wiedergefunden. In Japan sorgte der 32-Jährige aus São Paulo für hochgezogene Augenbrauen in der eigenen Box, weil er sich mit der fünftschnellsten Runde deutlich vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso qualifizierte. Der Weltmeister von 2005 und 2006 musste sich mit der achtschnellsten Runde begnügen.
Trotzdem erklärte Alonso nach dem Stechen um die Startaufstellung: «Ich bin nicht mehr frustriert, ganz ehrlich. Wir sind jetzt schon seit vier Jahren eine Sekunde langsamer als Red Bull Raicng. Das Qualifying-Ergebnis war zu erwarten, wenn man die freien Trainings und das jüngste Rennen von vergangener Woche in Südkorea anschaut. Wir können in fünf Tagen ja keine Wunder erwarten.
Dass er im Titelkampf gegen Red Bull Racing-Überflieger Sebastian Vettel nur noch eine theoretische Chance hat, weiss auch der Asturier: «Wir müssen das Rennen abwarten, ein Platz unter den ersten Fünf erachte ich für mich als realistisch. Aber wenn Vettel die WM hier nicht gewinnt, dann wird er das in Indien oder Abu Dhabi machen. Es wäre okay, wenn es noch etwas dauert, aber es ändert nichts mehr.
Sehr viel Glücklicher blinzelte Felipe Massa in die japanische Sonne. Der kleine Brasilianer erklärte glücklich: «Meine schnelle Runde im Top-Ten-Qualifying war grossartig – fast schon perfekt. Aber wichtig ist das Tempo im Renntrimm – wir werden morgen sehen, wie stark wir sind.»
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