Auch die Formel 1 vertraut dem Videobeweis. Doch diesmal geht einiges schief. Die Weltpresse lästert und spottet. Rennleiter ist ein Deutscher.
Alonso war Rang drei aberkannt worden, weil die Rennkommissare ihm nachträglich zehn Sekunden aufgebrummt hatten. Zu der Entscheidung waren sie gekommen, nachdem sich in Genf im sogenannten Remote Operations Centre die Videoreferees die Aufnahmen von der strittigen Szenen noch mal angeschaut hatten.Dabei war offenbar im Gegensatz zur ersten Betrachtung festgestellt worden, dass Alonso bzw.
Die Rennkommissare beriefen sich dabei auf eine Abmachung unter den Teams. Doch die, wie sich bei der neuerlichen Betrachtung herausstellte und zur Zurücknahme der Zehnsekundenstrafe führte, gibt es gar nicht. Für weiteres Unverständnis sorgten vor allem auch die zeitlichen Abläufe des Strafen-Wirrwarrs. Denn die Videoassistenten hatten zunächst keinen Regelverstoß gesehen, als Alonso während einer Safety-Car-Phase nach nicht mal 20 Runden zum Boxenstopp reinkam.Während der 50. und letzten Runde bekamen die Stewards von der Rennleitung unter der Führung des Deutschen Niels Wittich den Hinweis, dass doch etwas nicht in Ordnung gewesen sein sollte.
Alonso blieb während der Posse um seine Platzierung auffallend gelassen und fröhlich. Wenn er noch während des Rennens von den zehn Sekunden erfahren hätte, hätte er den Abstand vielleicht noch auf elf Sekunden erhöhen können, meinte er mit einem breiten Grinsen. Schon die fünf Sekunden hatte er rausgeholt, nachdem er beim Start nicht wie vorgeschrieben seinen Wagen platziert hatte - dies zumindest unstrittig und für alle sichtbar.
„Ich freue mich auf Australien als nächstes“, betonte er bereits mit Blick auf den Klassiker in Melbourne am 2. April, wo er vor 22 Jahren zum ersten Mal bei einem Formel-1-Rennen gestartet war. Den Videobeweis gab es damals noch nicht. dpa
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