Die Gasheizung in Deutschland steht vor dem Aus. Wer wechseln möchte, muss mit hohen Kosten rechnen. Eine Wärmepumpe ist allerdings nicht immer sinnvoll.
Hamm - Die Energiepreise waren aufgrund des Ukraine-Kriegs wohl selten so hoch wie im Jahr 2022. Sorgenvoll geht der Blick vieler Verbraucher in
und ganz Deutschland auf die nächste Nebenkostenabrechnung. Wer jetzt handeln will, der kann die heimische Heizung austauschen. Doch dabei gibt es einiges zu beachten, um wirklich langfristig Geld zu sparen.Das Verbot von Gasheizungen steht offenbar bevor. Stichtag soll der. So lautet zumindest der Plan der Bundesregierung, der allerdings noch nicht beschlossene Sache ist. Verbraucher, die aktuell eine Gasheizung besitzen, haben dann maximal 30 Jahre Zeit, um nachzubessern.
Einst Nischen- und nun Trendprodukt ist die Wärmepumpe in zahlreichen Ein- bis Zweifamilienhäusern. Dabei gewinnt die Heizungsanlage rund drei Viertel ihrer Energie aus der Umwelt. Hinzugekauft wird ein kleiner Anteil an Strom, der für die Pumpe und dessen Antrieb benötigt wird. Alternativ dazu gibt es die Holzheizung, in der Regel ist dies ein Pelletkessel.Doch der Umstieg von der Gasheizung zu den umweltschonenderen Alternativen ist leichter erzählt als getan.
Ein weiteres Problem: Die neue Heizung muss zum Haus passen. Dabei spielt die Beschaffenheit des Hauses, die Anzahl der Bewohner, die Dachausrichtung oder das Heizsystem ein große Rolle. Wer von einer Gasheizung zur Wärmepumpe oder Holzheizung umsteigt, der sollte sich weiteren Kosten bewusst sein, . Je nach Zustand des Hauses muss die Dämmung, Fenster, Fassade oder Kellerdecke verbessert und erneuert werden.So benötigt die Holzheizung genügend Platz für das Pelletlager. Wer derzeit eine Ölheizung im Keller hat, der besitzt bereits genügend Platz für die neue Variante. Andere müssten diesen erst noch schaffen. Klar ist: Der Wechsel ist kostspielig, wird aber vom Staat unterstützt.