Der Dornröschenschlaf dauerte acht Jahre! Am 15. September wird das ICC, das einst so gefeierte Internationale Congress Centrum, wieder zum Leben erweckt – und die Berliner können es eine Nacht lang besuchen.
Entworfen haben den 1979 eröffneten Messe-Komplex die Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. Das einst größte Kongress-Zentrum Europas war ein Symbol für die urbane, futuristische Stadt. „Raumschiff Orion“, nannten es die Berliner. 2014 wurde das ICC geschlossen, seit 2019 steht es unter Denkmalschutz.
Donnerstag und Freitag tagt dort die Metropolen-Konferenz Q BERLIN, organisiert von der Tourismus GmbH visitBerlin. Gastgeberin ist die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey . Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen die Zeitenwende und die Auswirkungen von Klimawandel, Pandemie und Ukraine-Krieg.
Donnerstag und Freitag tagt die Konferenz Q BERLIN im ICC. Diskutiert wird auch über die Zukunft des denkmalgeschützten GebäudesDas erste Date nach all den Jahren: Donnerstag ab 18.30 Uhr können die Berliner ihr Raumschiff wiedersehen. Die Bars sind geöffnet. Zu entdecken u.a.:► Die Straßenzeitung „Arts of the Working Class“ bespielt einen Kiosk.► Digital-reale Werke des ukrainischen Kollektivs „Pixelated Realities“ sind um das Zentrum verteilt.
► Gezeigt wird der Film „Das eiskalte Auge“ von Heiner Mühlenbrock mit Originalaufnahmen der Videoüberwachung des ICC.