Amazon hat ungeachtet der hohen US-Inflation den Umsatz deutlich gesteigert. Auch Apples iPhone-Geschäft zeigte sich widerstandsfähig gegen Konjunktursorgen und Logistik-Engpässe.
Der iPhone-Hersteller Apple musste laut am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zwar einen Gewinnrückgang von elf Prozent auf 19,4 Milliarden Dollar hinnehmen. Das war aber ein höherer Gewinn als von Analysten erwartet. Auch der Umsatz von 83 Milliarden Dollar, ein Plus von zwei Prozent, war höher als von Experten vorhergesagt.
Unter anderem verkaufte Apple zwischen April und Juni Smartphones für insgesamt 40,7 Milliarden Dollar. Das war etwas mehr als im Vorjahresquartal. Analysten hatten angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage erwartet, dass die Verkaufszahlen zurückgehen könnten. Der Wert der Apple-Aktie legte nach Veröffentlichung der Zahlen im elektronischen Handel nach Börsenschluss um mehr als drei Prozent zu.
Der Online-Handelsriese und Cloud-Anbieter Amazon konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal des Jahres trotz hoher Inflation und Rezessionssorgen um sieben Prozent auf 121 Milliarden Dollar steigern. Zwar verbuchte der Konzern in dem Quartal einen Nettoverlust von zwei Milliarden Dollar. Das lag aber an Investitionsverlusten im Zusammenhang mit dem Elektrofahrzeughersteller Rivian. Der Kurs der Amazon-Aktie stieg im Handel nach Börsenschluss um zwölf Prozent.
Am Finanzmarkt kam der Quartalsbericht gut an, die Aktie stieg nachbörslich zeitweise um mehr als zwölf Prozent. Besonders der Geschäftsausblick auf das laufende Vierteljahr erfreute die Anleger. Amazon stellte ein Umsatzwachstum von bis zu 17 Prozent auf 125 Milliarden bis 130 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt mit einer Prognose von 127 Milliarden Dollar gerechnet.
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