Ducati-Star Andrea Iannone hatte den Grand Prix von Tschechien bis zur 17. Runde angeführt, doch dann bereitete ihm sein weicher Vorderreifen große Probleme. «Es war unmöglich zu pushen», klagte er.
Österreich-Sieger Andrea Iannone setzte sich von der dritten Position aus mit einem großartigen Start im MotoGP-Rennen an die Spitze und führte bis zur 17. Runde. Er hätte der erste Ducati-Fahrer seit Casey Stoner werden können, der zwei Rennen in Folge gewinnt. Stoner gewann zuletzt 2010 zwei aufeinanderfolgende MotoGP-Rennen für Ducati in Aragón und Motegi.
Doch der weiche Michelin-Vorderreifen machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Iannone fiel in den letzten Runden auf die achte Position zurück. Damit lag er hinter Loris Baz, Héctor Barberá, Eugene Laverty und Danilo Petrucci aus den Ducati-Kundenteams. «Ich bin sehr zufrieden mit dem größten Teil des Rennens, denn ich lag an der Spitze und versuchte, die Reifen vorne und hinten bestmöglich zu schonen.
Trotzdem hatte Iannone auch Positives zu berichten. «Ich konnte mein Gefühl bei nassen Bedingungen im Vergleich zum Sachsenring stark verbessern. Ich hatte besseren Speed und mehr Gefühl für das Bike, was für zukünftige Rennen sehr wichtig ist. Zudem haben wir hier viel über diese Art von Rennen gelernt, denn beim nächsten Mal werden wir noch mehr über alles nachdenken.
«Ich hatte kein Problem mit dem Hinterreifen, er hatte das gesamte Rennen über guten Grip. Doch ich habe den Vorderreifen zerstört, weil nur wenig Wasser auf dem Asphalt stand. Für diese Bedingungen war er etwas zu weich. Ich habe den Vorderreifen nicht zu sehr beansprucht, denn ich pushte nicht zu hundert Prozent. Es waren das gesamte Rennen über nur 70 oder 80 Prozent.
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