Argentinien gewann ein Freundschaftsspiel gegen eine provisorische Auswahl aus Burkina Faso mit 7:0. Die afrikanische Mannschaft kam erst Stunden vor Spielbeginn an, nachdem ihr Charterflug gestrichen wurde. Die Spieler lehnten eine lange Alternativroute ab und angeblich gab es auch Probleme mit Prämienzahlungen.
Nach dem 7:0 im Freundschaftsspiel verabschiedeten die argentinischen Fans die Spieler von Burkina Faso mit fairem Beifall. Der Vizeweltmeister trat in Buenos Aires gegen eine kurzfristig zusammengewürfelte Auswahl der Afrikaner an, in der vor allem U23-Nationalspieler standen.
Technische Probleme und lange Flugstrecke
Das Team war erst wenige Stunden vor Anpfiff eingetroffen. Was aber war der Auslöser für den Eklat? Wie Fifa-Matchagent Jairo Pachón erklärte, war der ursprünglich für den 30. September vorgesehene Charterflug der Burkiner wegen eines technischen Problems am Flugzeug gestrichen worden.
Das Team befand sich in Casablanca (Marokko), hatte dort am 28. September gegen die Zentralafrikanische Republik auf neutralem Platz 1:0 in der Qualifikation zum Afrika-Cup 2027 gewonnen. Alternativrouten wurden geprüft. Laut burkinischem Verband schreckte vor allem die neue, lange Flugroute die Spieler ab.
Mit Zwischenstopps hätte die Reise rund 25 Stunden dauern sollen. Die Strapazen waren ihnen zu groß. Angeblich soll es auch Unstimmigkeiten wegen fehlender Prämienzahlungen gegeben haben, berichten verschiedene Medien. Der burkinische Verband sagte ein geplantes Spiel der U23-Auswahl gegen Mali ab.
Scaloni dankt Burkina Faso für den Einsatz
Die Spieler wurden gebraucht, damit der Test der eigentlichen A-Nationalelf in Argentinien stattfinden konnte.
"Ich möchte mich bei Burkina Faso, bei denen, die gekommen sind, aufrichtig bedanken. Sie haben den Fußball geehrt", meinte Argentiniens Nationalcoach Lionel Scaloni (48) hinterher.
Rubbel die nächste Story frei
Argentinien Burkina Faso Freundschaftsspiel Eklat Flugstreichung Fußball
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Lewis Hamilton erhält Verwarnung, Ferrari muss Buße zahlenDas Urteil im Hamilton-Fall ist da. Wie erwartet kommt er selbst mit einer Verwarnung davon - Ferrari allerdings nicht. Satte 10.000 Euro muss die Scuderia zahlen. In ihrem Urteil erklären die Rennkommissare das so: 'HAM näherte sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 80 bis 85 km/h langsam Kurve 9, als BOR, der sich in einer Auslaufrunde und nicht auf einer schnellen Runde befand, sich von hinten mit etwa 240 km/h näherte, was zu einer Annäherungsgeschwindigkeit von etwa 155 bis 160 km/h führte.' 'HAM bewegte sich am Ende der Geraden von der Mitte der Strecke in Richtung der Ideallinie, was BOR dazu zwang, zu bremsen und ein Ausweichmanöver durchzuführen. Die Rennkommissare erkennen an, dass HAMs rechter Außenspiegel beschädigt wurde, wie durch Foto- und Videobeweise bestätigt wurde, und dass er keine Funkwarnung vom Team erhalten hatte.' 'Beide Teamvertreter gaben an, dass solche Warnungen normalerweise nicht ausgesprochen werden, wenn sich das herannahende Fahrzeug nicht in einer schnellen Runde befindet. BOR bestätigte zudem, dass er die Situation unter Kontrolle hatte.' 'Dennoch waren die Rennkommissare der Ansicht, dass HAM das deutlich schnellere, sich nähernde Fahrzeug unnötig behindert hat, indem er mit langsamer Geschwindigkeit auf die Ideallinie fuhr. Die Tatsache, dass BOR sich nicht in einer schnellen Runde befand, ändert nichts an dieser Schlussfolgerung.' 'Die Rennkommissare prüften zudem, ob der Vorfall als gefährliche Behinderung einzustufen sei. Dabei berücksichtigten sie insbesondere die hohe Annäherungsgeschwindigkeit sowie die Tatsache, dass ein Fahrer, der sich bewusst ist, dass einer seiner Spiegel beschädigt ist, besondere Vorsicht walten lassen sollte, bevor er auf die Ideallinie fährt. BOR behielt jedoch die Kontrolle und wa rin der Lage, HAM auszuweichen.' 'Die Rennkommissare werteten den beschädigten Spiegel und die Tatsache, dass sich BOR nicht in einer schnellen Runde befand, als mildernde Umstände.'
Weiterlesen »
Bundesumweltminister fordert radikales Wassermanagement‑Umdenken in DeutschlandIn Berlin betont Minister Carsten Schneider die dringend notwendige Umstellung des wasserpolitischen Ansatzes in Deutschland. Er ruft die Länder zur Investition in die Erneuerung der Wasserinfrastruktur auf, um die Folgen der aktuellen Trockenheit sowie die Auswirkungen niedriger Flusspegel zu mildern. Die Rede spielt die Schwere knapper Wasserlagen, die wirtschaftlichen Folgen für den Transport und die Notwendigkeit eines langfristigen, landschaftsorientierten Wasserbewirtschaftungsansatzes hervor.
Weiterlesen »
Argentinien: Schützenfest vor Messis AbschiedUnter außergewöhnlichen Umständen gewinnt der Vizeweltmeister 7:0 gegen Burkina Faso.
Weiterlesen »
– Kopenhagen im Liveticker: So schlagen sich die Rothosen gegen die DänenHSV – Kopenhagen im Liveticker: So schlagen sich die Rothosen gegen die Dänen
Weiterlesen »
