Der jüngste Beschluss zu Labor-Honoraren und Kostenpauschalen hat die Fachdisziplin aufgeschreckt. Warum, das erläutert Laborarzt und ALM-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Müller im „ÄrzteTag“-Podcast.
Ambulantisierung, älter werdende Bevölkerung, damit einhergehende steigende Morbidität, neue Möglichkeiten der Diagnostik, etwa in der Molekulargenetik: Die Leistungsanforderungen an die medizinischen Fachlabore steigen, aber das Honorar hält nicht mit, im Gegenteil. Auf neun Prozent schätzt Dr. Michael Müller, Vorstandsvorsitzender der Akkreditierten Labore in der Medizin , die Einbußen bei der Kostenerstattung, die durch die zum 1.
Die meisten Leistungen werden im Honorar abgesenkt Die Laborärzte sähen auch durchaus Anpassungsbedarf bei der einen oder anderen Laborleistung, mit der ein Teil der Maßnahmen gegenfinanziert werden könnten. „Aber es ist nicht richtig, Kostensenkungen vom Blutbild bis zur Corona-PCR vorzunehmen.“Tatsächlich soll das Honorar fürs Blutbild von 1,10 auf 1,07 Cent abgesenkt werden , für die Corona-PCR soll es in Zukunft statt 19,90 Euro noch 18,31 Euro geben.
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