In den ersten neun Monaten des Jahres wurden in der Europäischen Union sowie in Norwegen und der Schweiz 452.969 Schutzanträge registriert, ein Rückgang von 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Deutschland lag mit 70.257 Anträgen auf dem dritten Platz hinter Frankreich und Italien. Die meisten Antragsteller in Deutschland kamen aus Afghanistan, Syrien und der Türkei. Europaweit führten Afghanen, Venezolaner und Bangladeshis bei den Antragszahlen.
Berlin - In Europa werden immer weniger Asylanträge gestellt. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden in der Europäischen Union plus Norwegen und der Schweiz 452.969 Schutzanträge registriert.
Das ist ein Rückgang von 24,3 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum . Es handelt sich um bisher unveröffentlichten Zahlen der Asylagentur der Europäischen Union , aus denen die"Welt am Sonntag" zitiert. Die Angaben sind in einem neuen, als vertraulich gekennzeichneten Dokument der EU-Kommission vom 1. Oktober 2026 über die Migrationslage in Europa enthalten . Deutschland liegt als Zielland bei den Asylanträgen in diesem Jahr nur noch an dritter Stelle: Es wurden hierzulande laut EU-Bericht seit Januar 70.257 Schutzanträge gestellt. Spitzenreiter ist Frankreich , gefolgt von Italien . Schlusslichter sind Malta , die Slowakei und Ungarn .
Die Mehrzahl der Antragssteller in Deutschland kam in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres aus Afghanistan , Syrien und der Türkei . Mit Blick auf die EU plus Norwegen und der Schweiz kamen die meisten Antragssteller aus Afghanistan , Venezuela und Bangladesch . 6.420 Russen stellten ebenfalls einen Asylantrag. Insgesamt stellten auch 12.182 Personen aus der Ukraine einen Asylantrag.
Dabei wurden die meisten Schutzanträge von Ukrainern in Frankreich gestellt, gefolgt von Polen , Rumänien und Deutschland . © 2026 dts NachrichtenagenturKI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash! Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben.
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