Antike Optik bedeutet nicht automatisch einen hohen Wert.
Auch das noch:"Bares für Rares"-Verkäuferin gehen 19.350 Euro durch die Lappen Antike Optik bedeutet nicht automatisch einen hohen Wert. Das wurde bei einem Verkauf zweier Uhren aus Frankreich in der ZDF-Show"Bares für Rares" mehr als deutlich.
Gabriele Nause aus Berlin hatte einst zwei Uhren auf einem französischen Antikmarkt gekauft – mit der Hoffnung auf einen satten Gewinn. Doch die Reise ins"Bares für Rares"-Studio brachte schnell Ernüchterung. Zwar fand Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel die Stücke charmant, stellte aber fest, dass es sich lediglich um Nachbildungen handelte. Was den Reisewecker betraf, so fiel das Urteil nicht weiter ins Gewicht, bei der anderen Uhr war es allerdings entscheidend.ein echtes Original aus dem 19.
Jahrhundert mit bis zu 20.000 Euro zu bewerten gewesen, während der realistische Preis der Replik irgendwo zwischen 400 und 600 lag, so die Sachverständige. Nicht jede Nachbildung ist automatisch eine Fälschung. Doch klar ist: Repliken erreichen im Handel nie die Summen, die für echte Antiquitäten gezahlt werden. Das wurde auch im Händlerraum von"Bares für Rares" deutlich.
Für beide Stücke zahlte Wolfgang Pauritsch schließlich 650 Euro – und damit weit weniger als den Traum-Preis, der für das Original möglich gewesen wäre. Wer Trödel oder vermeintliche Antiquitäten erwirbt, sollte immer genau auf Herkunft und Alter achten – sonst ist die Enttäuschung über ausbleibende Gewinne meist vorprogrammiert. Repliken sind zwar legal und dürfen gehandelt werden, müssen aber stets als solche deklariert sein. Gerade bei scheinbar antiken Stücken lohnt es sich also, genau hinzuschauen.
Ein Nachbau ist wie in diesem Fall meistens nur einen Bruchteil einer echten Antiquität wert.
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