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Backup-Fehler und andere IT-Geschichten

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Backup-Fehler und andere IT-Geschichten
IT-GeschichtenBackup-FehlerUSB-Sticks

Dieses Nachrichtentext enthält diverse IT-Geschichten und Warnungen, darunter die Verwendung von USB-Sticks und externen Festplatten für Backup, die Auswirkungen von Datenverlust und die Bedeutung von RAID und Backup-Prozessen.

Da die Katze ausm Sack ist, war ich einfach mal so frech/frei und habs dann doch hier gepostet. Gerne Verschieben wenn es nicht passt und sorry falls ich euch damit Probleme machen sollte.

Die beiden Festplatten wurden mir im Rahmen eines UGREEN-Produkttests zur Verfügung gestellt. Da ich der Community gerne auch mal etwas zurückgeben möchte, statt immer nur Leserartikel zu veröffentlichen, möchte ich sie hier verlosen. Vorab habe ich kurz bei Jan aus dem ComputerBase-Team nachgefragt. Seine Rückmeldung war, dass ich das Gewinnspiel bitte hier im Marktplatz posten soll, was aber zu gewissen Komplikationen führtZum Vergrößern anklicken....

Alternativ könnt ihr auch einen bewusst schlechten IT-Ratschlag zum Thema Backup posten. Hauptsache, es passt irgendwie zu Datenverlust, NAS, Backup, Restore, Heimserver-Chaos oder der Erkenntnis, dass man manche Dinge besser vor dem Ernstfall testet. Bitte keine privaten Daten, keine Screenshots mit sensiblen Informationen und keine Geschichten, bei denen andere Personen identifizierbar gemacht werden. Es soll lustig, kreativ oder lehrreich sein, aber keine öffentliche Datenschutz-Katastrophe.

Gewertet wird die Anzahl der Likes/Reaktionen auf den jeweiligen Beitrag zum Ende des Teilnahmezeitraums. Kleingedrucktes, das vermutlich trotzdem niemand liestDer Rechtsweg ist ausgeschlossen. RAID ist weiterhin kein Backup. Ein Ordner namens „Backup“ auf derselben Platte ebenfalls nicht.

Beschwerden bitte auf einer ungesicherten USB-Festplatte einreichen. Wir hatten vor ~20 Jahren in nem Server ein RAID 5 welches eine defekte Platte meldete. Kein Problem, das 4 Stunden Reaktionszeitpaket bei Siemens Nixdorf in Anspruch genommen und ne Ersatzplatte per Kurier erhalten. Also noch ne Platte geordert, RAID neu aufgebaut und das Backup eingespielt.

Ich habe vor ein paar Jahren eine Umschulung gemacht in die IT. Die ganzen Daten hatte ich dummerweise auf einem billigen USB-Stick gespeichert, welcher mir bei einem Kopiervorgang gestorben ist und somit 1 Jahr Material an Übungen, Lernmaterial, etc.. flöten gegangen ist. Es begab sich, dass ein Kunde eine externe Festplatte kaufte für sein Backup.

"Ist die für Backup geeignet? " wurde freilich mit ja beantwortet. Jener Kunde stand dann etwa zwei Wochen später wieder im Laden mit grantigem Gesichtsausdruck.

"Die Festplatte geht nicht mehr! " "Lassen Sie mal sehen". Ja, die Platte wurde nicht einmal mehr erkannt.

"Kein Problem, Sie haben diese ja erst letztens gekauft, da ist Gewährleistung drauf, da kann ich Ihnen direkt eine neue mitgeben. " Meinte der Kunde "Ja, aber meine Daten? " "Haben Sie die Daten nicht noch woanders? Sie wollten die Platte doch für Backup haben?

""Wie teuer? Ich habe die Platte doch extra für Backup gekauft, nur deshalb!

""Wenn ich gewusst hätte, dass die nicht für Backup geeignet ist hätte ich die nie gekauft! " So ging es dann noch ein wenig. Überzeugen konnte ich den Kunden nicht, dass auch wenn externe Festplatten für Backup beworben werden, sie deshalb nicht unkaputtbar sind. Zwar kein großes Backup-Fail: Anno dunnemals hatte ich mir mal wichtige Dokumente in ein Zip-File mit Passwort gepackt.

Jahre nicht benötigt, bis ich doch nochmal in eine der Dateien schauen wollte. Das Original auf Disk war im Laufe der Zeit "verschwunden". Also versucht, mit damaligen BruteForce-Methoden* wieder an das Passwort zu kommen. Hatte ich auf 3 oder 4 Geräte verteilt und nach ca einer Woche aufgegeben...

Die schlimmste Backup Idee waren 3,5" Disketten bei Minusgraden Außentemperatur mit dem Fahrrad nach Hause zu bringen und sie dabei nicht am Herzen zu tragen sondern im Rucksack. Mein Bruder hat seine Daten immer auf seinem NAS als Backup abgelegt. Da die Daten auf dem NAS gesichert waren, hat er seinen CAD Rechner neu aufgesetzt. Leider hat er dann sein Archiv nicht wieder zurückgespielt.

Dann hatte er leider kurz darauf die Idee OMV neu aufzusetzen und hat dann seine Datenplatte und nicht die Systemfestplatte im NAS neu partitioniert und formatiert. Ich habe mit ca. 15 das erste Mal von Partitionen in einer PC-Zeitschrift gelesen. Das wollte ich direkt ausprobieren und die Platte im Familien-PC umpationieren in C und D. Danach habe ich direkt gerlent, wie man Windows XP neu installiert.

Zum Glück hatte mein Vater die meisten Sachen auf ner externen Festplatte gespeichert, damit wir Kinder beim Zocken nichts löschen können... Szenario: 2x Samsung 120GB HDDs unter Linux mit dmcrypt im RAID1 vor ca 13 Jahren im HomeServer. SmartDaemon zeigt Fehler an einer Festplatte, tausche aus und starte Rebuild mit vorhandener Spare. Während des Sync des RAIDS baue ich die defekte Platte in einen anderen Rechner ein und überschreibe mit /dev/random die defekte Platte vor der Entsorgung.

Nur das die defekte Platte nicht die defekte Platte war. Die funktionierende Platte war nun leer und die defekte Platte im neu aufgesetzten RAID1 ca 30% Datenmüll produzierte. Dass Backups wichtig sind, wusste ich schon früh. Den XT konnte man noch auf Diskette sichern - eigentlich musste man das am Anfang auch und zwar in der Form, dass man die eine Diskette auf eine andere kopiert hat.

Eine Festplatte hatte das Teil am Anfang nämlich nicht. In späteren Zeiten kamen viele Dinge hinzu, die sich an Ende als Irrweg herausgestellt haben. ZIP- Drives am Parallelport zum Beispiel, die Teile haben erst am SCSI mal ordentlich funktioniert. Um die Zeit herum kam dann auch ein Bandlaufwerk hinzu - QIC, zum Glück muss ich das nie wieder lesen.

Ich wollte dann immer auf DAT gehen, das habe ich aber dann ausgelassen. Bänder habe ich dann beruflich zur Genüge gehabt - eine StorageTek LTO Library , um die Sun-Server zu sichern. Seitdem ist alles so einfach geworden, dass man sich schon wieder disziplinieren muss, Restore -Tests zu fahren.

Probleme sind eher vorhanden, wenn man von einem Cloud-Speicher dann doch mal 2 TB Produktiv - Datenbank holen muss, damit man irgendwelche Daten wieder herstellen kann.kuschliger Winter 2019. klein RaptorTP dachte sich so - paahh! bevor ich viel Geld ausgeben für Cloudspeicher pack ich mir einfach ordentlich Speicher daheim in einen Rechner und gut. Ein ATX Board, Sockel 775 Board mit einer HD 6850Wichtig für später: ich hab mit ein Kabel besorgt, das alle 4 HDDs zusammen bestromt.und nachdem alles zusammen gesteckt war ist folgender Thread entstanden:Zum Vergrößern anklicken....das Enermax war modular und es war ein Kabel dabei, das eine unterschiedliche Pinbelegung hatte wie die restlichen originalen Kabel des Enermax Netzteils.

:/Die fehlerhafte Schutzschaltung wieder repariert konnte ich die Daten retten! Wechsel auf Syncovery, Backup der Daten nun im zip Format und ohne chunks, somit ist jede Datei einzeln verfügbar. In der Firma: Nach den Updates und Neustarts waren die Datenträger die mit ReFS formatiert waren weg, und somit auch alle Backups abseits die auf Band.

->Glück gehabt, man musste sie nur neu importieren und alles war wieder da... aber dennoch, wenn Backups im dreistelligen TB Bereich weg sind..wird einem erstmal anders ^^Ein mittelgroßes Ingenieurbüro mit externem IT-Dienstleister hatte für die Datenhaltung einen ESX-Server mit einer Windows-VM. Er steckte den Stick an, und bootete übers BIOS in die RAID-Konfiguration. Dort gab es einen Menüpunkt für das Firmwareupdate, dass er vom Stick laden wollte.

Im Update-Wizard musste dann für das Update das Firmware-Volume auf dem RAID-Controller ausgewählt werden. Das Daten-Volume, das über den Raid-Controller bereitgestellt wurde, hatte eine Größe von 1TB. Das Volume für die Firmware auf dem RAID-Controller hatte eine Größe von 1TB. In dem Moment in dem der Dienstleister auf "Update starten" gedrückt hatte, stellte er geschockt fest, dass er die Volumes vertauscht hatte, weil er die Einheiten verwechselt hatte und somit den gesamten Speicher des Servers mit der Firmware überschrieben hatte.

Daraufhin meinte er zu mir "zum Glück haben wir genau für solche Missgeschicke ja noch unsere Bandsicherung". Als er dann aber beim Versuch auf die Sicherung auf dem Sicherungsband zuzugreifen feststellen musste, dass sowohl das Backup, als auch die E-Mail-Benachrichtung im Fehlerfall seit mehr als 3 Monaten nicht mehr funktioniert hatten wurde er plötzlich kreidebleich... Konkret wurden die Wechselbänder durch eine Fehlkonfiguration bei der täglichen, wöchentlichen und monatlichen Sicherung jeweils mit leeren Daten beschrieben.

Mit der Aktion waren also sämtliche Daten der letzten 3 Monate weg. Ein kleiner Teil der Unterlagen die auf dem Server waren konnten zumindest noch von Planungspartnern mit denen Daten ausgetauscht wurden wiederbeschafft werden.830 Gerade fällt mir auf, dass ich beruflich jetzt erstmals mehr als 1 PB in einem Backup-System verwalte. Da hätte ich als Jugendlicher auch nicht dran gedacht. So viele Daten hat ja niemand, dachte man da.

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