Bahrain-Samstag in der Analyse: Ist das Mercedes-Update ein Reinfall?

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Bahrain-Samstag in der Analyse: Ist das Mercedes-Update ein Reinfall?
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Liveticker zum Nachlesen: +++ Mercedes-Update ein Reinfall? +++ Erste Poleposition des Jahres für Verstappen und Red Bull +++ Hamilton vor Antonelli auf P2 +++

In Sepang ist es bereits 22:00 Uhr und damit sind wir hier am Ende dieses Samstags angekommen. Rennstart in Malaysia morgen ist bereits um 09:00 Uhr MESZ, also passt auf, dass ihr nicht verschlaft!

Habt jetzt erst einmal noch einen schön Rest-Samstag beziehungsweise Feiertag und bis morgen. P21 und P22 heute und damit die letzten beiden Plätze. Sergio Perez war dabei mit einem alten Motor unterwegs.

"Wir wussten schon vor unserer Ankunft, dass diese Rennstrecke für uns eine Herausforderung sein würde und dass wir Schwierigkeiten haben würden, das Tempo mitzuhalten", erklärt er. "Das ist auch der Grund, warum wir es für besser hielten, den neuen Motor für ein anderes Rennen aufzuheben, bei dem wir möglicherweise mehr davon profitieren können", so der Mexikaner, der gut drei Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege war. Valtteri Bottas selbst erklärt: "Bislang verlief das Wochenende für uns reibungslos.

Wenn man sich das Ergebnis ansieht, liegen wir natürlich ganz hinten, was nicht gerade toll ist. Aber ich habe das Gefühl, dass wir an diesem Wochenende das Beste aus allem herausholen konnten.

" "Gestern lagen wir bei den Longruns ziemlich gleichauf mit den Williams, also wird das hoffentlich auch morgen so sein und wir können uns ein kleines Rennen mit ihnen liefern", hofft er. Und wir bleiben noch einmal bei den Bullen, denn für Red Bull war es die erste Poleposition mit einem komplett eigenen Motor. Laurent Mekies sagt dazu: "Ein fantastisches Ergebnis für das gesamte Team heute.

" Es sei "ein besonderer Moment, da es die erste Poleposition für uns als vollwertiger Hersteller mit den Red-Bull-Ford-Antrieben ist. Von Anfang an war dies ein Projekt, das den bahnbrechenden Geist von Red Bull verkörpert.

" "Die Entwicklung und den Bau einer Antriebseinheit ins eigene Haus zu verlagern und in nur fünf Jahren ein wettbewerbsfähiges Paket zu liefern, war verrückt, aber Red Bull hat es geschafft. " "Dass ein Antriebshersteller mit seinem ersten neuen Design in den Sport einsteigt und bereits bei seinem 16. Grand Prix die Poleposition erobert, ist eine bemerkenswerte Leistung", betont er. Der Franzose wurde heute Dritter, startet wegen seiner Strafe morgen aber nur von P8.

Er erklärt: "Ich habe heute gemischte Gefühle. Natürlich können wir mit P1 und P3 sowie der Gesamtleistung des Autos sehr zufrieden sein.

" Aber: "Wir waren hier sehr eingeschränkt, was die Anzahl der Runden angeht, die wir in jeder Session fahren konnten. Hätte ich noch ein paar mehr schaffen können, wäre heute sogar P2 möglich gewesen, denn meine letzte Runde war nicht perfekt.

" "Andererseits ist es schade, dass ich die Strafe in Kauf nehmen und von P8 starten muss. Sonst hätte ich die Chance gehabt, mich gleich von Beginn an ganz vorne mit zwei mehrfachen Weltmeistern zu messen, und das hätte Spaß gemacht.

" "Jetzt muss ich mich erst einmal gegen die Mercedes, die McLarens und Charles durchsetzen, was nicht einfach werden wird, und versuchen, mich im Feld nach vorne zu arbeiten. " "Aber alles ist möglich, daher strebe ich morgen weiterhin einen Podiumsplatz an", so Hadjar angriffslustig. ... von Max Verstappen könnt ihr euch derweil hier noch einmal im Video anschauen: Auch der Rekordweltmeister hofft morgen natürlich auf ein Spitzenergebnis.

"Das war, das muss ich sagen, eine meiner schönsten Runden des Jahres. Ich glaube, es war wahrscheinlich sogar meine beste Runde des Jahres", jubelt er bei Sky.

"Ich hatte nicht damit gerechnet, in der ersten Startreihe zu stehen", gesteht er und ist daher im Hinblick auf das Rennen auch etwas zurückhaltend. "Ich weiß nicht, wie es morgen mit dem Tempo aussehen wird", betont er. "Was ich weiß, ist, dass wir in Sachen Geschwindigkeit auf den Geraden einen Rückstand haben. Das bedeutet letztendlich, dass wir meiner Meinung nach in den Kurven etwas schneller sind, insbesondere in langsamen Kurven", erklärt er.

"Wir müssen einfach unser eigenes Rennen fahren, egal wie das Tempo dabei aussieht", so Hamilton, der daran erinnert, dass man gut auf die Reifen aufpassen müsse. Daher dürfe man nicht zu hart pushen.

"Wir können nur unser Bestes geben", betont er. Nicht vergessen: Auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de beginnt gleich unsere große Videoanalyse zum Qualifying in Malaysia. Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll haben die folgenden Themen im Gepäck: -Mercedes-Update ein Flop? -Red Bull & Ferrari -PU-Problem bremst Norris -Fragen der Kanalmitglieder Teamchef Andrea Stella erklärt nach P6 und P7: "Das heutige Ergebnis kommt nicht überraschend.

Wir hatten bereits vergangene Woche gesehen, dass Red Bull einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hatte, und heute wurde das noch deutlicher.

" "Wir wissen unsererseits, dass noch Arbeit nötig ist, um das Potenzial des Autos voll auszuschöpfen, aber auf jeden Fall haben wir ein Ergebnis erzielt, das bedeutet, dass wir im morgigen Rennen mitkämpfen können, was an sich schon wichtig ist. " "Ob die Strecke nun nass oder trocken ist - wir erwarten ein Rennen voller Überraschungen.

Der Reifenverschleiß wird für alle ein entscheidender Faktor sein, und nach dem, was wir im freien Training gesehen haben, glauben wir, dass wir gut aufgestellt sind.

" "Es wird ein enges Rennen, und unser Ziel ist klar: Wir wollen jede sich bietende Gelegenheit nutzen und um einen Platz auf dem Podium kämpfen", so Stella. Eigentlich kaum zu glauben, aber morgen wird Max Verstappen zum ersten Mal seit dem legendären und kontroversen Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi wieder unmittelbar vor Lewis Hamilton von der Poleposition in ein Formel-1-Rennen starten.

Nach Abu Dhabi 2021 standen die beiden bislang lediglich noch ein einziges Mal zusammen in der ersten Startreihe bei einem Grand Prix. Das war 2023 in Ungarn, wo allerdings Hamilton auf der Pole war und Verstappen Zweiter. Morgen haben wir nun zum ersten Mal nach fast fünf Jahren wieder die exakt gleiche erste Reihe wie damals beim Finale ... Pierre Gasly wurde heute Neunter und führte damit das Mittelfeld an.

"Das Auto war heute wieder konkurrenzfähig, und wir haben unser Ziel erreicht, in Q3 zu kommen. Ich bin also froh, dass uns das gelungen ist", so der Franzose.

"Ich bin derzeit mit dem Auto zufrieden. Ich fühle mich gut darin und ist regelmäßig schnell genug für das Q3, wie wir bei den letzten beiden Rennen gesehen haben", sagt er zufrieden.

"Das war wahrscheinlich das Beste, was wir heute erreichen konnten, und das Qualifying verlief ganz nach unseren Erwartungen", bestätigt auch Steve Nielsen. Franco Colapinto muss morgen von hinten starten, was bereits vor dem Qualifying feststand.

"Wir hatten die Möglichkeit, dass er Pierre einen Windschatten gibt, aber wir stellten fest, dass der Leistungsgewinn relativ gering und das Risiko zu groß war", so Nielsen. Daher verzichtete man darauf. Und endlich ist auch das Urteil im Stroll-Fall da. Der Kanadier bekommt gleich zwei Verwarnungen, weil er im Qualifying auch gleich zweimal zu langsam gefahren ist.

Das Urteil der Rennkommissare, das in beiden Fällen gleich ist, hier im Wortlaut: "Der Fahrer und das Team erklärten, dass die Konfiguration der Antriebseinheit eine bestimmte Fahrweise während der Auslaufrunden erfordert. Auf dieser Rennstrecke war es für den Fahrer daher besonders anspruchsvoll, seine Auslaufrunde zu meistern und gleichzeitig die vorgeschriebene SC2-SC1-Zeit so genau wie möglich einzuhalten.

" "Dies entbindet jedoch weder den Fahrer noch den Teilnehmer von der Verpflichtung, die vorgeschriebene Höchstzeit einzuhalten. Der Fahrer und der Teilnehmer bleiben dafür verantwortlich, das Fahrzeug, einschließlich seiner technischen Konfiguration, so zu betreiben, dass die geltenden Vorschriften und die Anweisungen des Rennleiters eingehalten werden können.

" "Die Rennkommissare stellen außerdem fest, dass STR in der Lage war, die vorgeschriebene SC2-SC1-Zeit in mindestens einer weiteren Auslaufrunde während derselben Qualifikationssitzung einzuhalten, während die gleichen allgemeinen Betriebsanforderungen galten. " "Die Rennkommissare waren daher nicht der Ansicht, dass die Konfiguration der Antriebseinheit die Einhaltung unmöglich machte. Nach Abwägung der Umstände des Vorfalls kommen die Rennkommissare zu dem Schluss, dass die Überschreitung einen Verstoß darstellt.

" "Unter Berücksichtigung all dieser Punkte und insbesondere der Tatsache, dass die Einhaltung der vorgeschriebenen Zeit weiterhin möglich war, entscheiden die Rennkommissare, dass die Standardsanktion einer Verwarnung angemessen ist. " Lange waren Top-10-Ergebnisse im Qualifying bei den Racing Bulls quasi gesetzt, nun verpasste man nach Baku bereits zum zweiten Mal in Folge Q3. Bei Arvid Lindblad war das bereits vor der Qualifikation klar.

"Angesichts der Strafe wegen Arvids Antriebseinheit entschieden wir uns für einen unkonventionellen Plan, mit dem Ziel, ihn in Q2 zu bringen, wo er Liam mit einem Windschatten helfen könnte", erklärt Mattia Spini. Der Rookie setzte daher in Q2 gar keine Zeit, sondern versuchte nur, Liam Lawson zu helfen. Dieser verpasste den Sprung in Q3 als Elfter aber trotzdem hauchdünn. Er selbst spricht von einem "frustrierenden" Qualifying.

"Das Auto war an diesem Wochenende bisher konkurrenzfähig, daher werden wir analysieren, wo wir so viel Tempo eingebüßt haben", grübelt er. Das hatte sich schon gestern abgezeichnet. Pirelli-Motorsportchef Dario Marrafuschi erklärt: "Der morgige Grand Prix verspricht aus strategischer Sicht besonders spannend zu werden.

" "Die meisten Fahrer verfügen über zwei Sätze harte Reifen, die dank ihrer höheren thermischen Beständigkeit und geringeren Abnutzung im Vergleich zu den weicheren Mischungen eine solide Option für längere Stints darstellen dürften. " "Auf dem Papier scheinen die Kombinationen Medium-Hard-Hard und Soft-Hard-Hard zu den wettbewerbsfähigsten zu gehören", so der Italiener. Aber: "Es gibt jedoch einige besondere Situationen, wie beispielsweise die von Verstappen und Leclerc.

" Die haben nur noch einen Satz harte Reifen und könnten "möglicherweise andere Vorgehensweisen in Betracht ziehen, indem sie verstärkt auf die weichen und mittleren Mischungen zurückgreifen oder sogar Dreistoppstrategien in Betracht ziehen". "Dagegen ist es unwahrscheinlich, dass wir Einstoppstrategien sehen werden, die auf dem Papier keinen Vorteil hinsichtlich der Gesamtrennzeit bieten", so Marrafuschi. Nur P17 heute für den Deutschen, der sich ärgert: "Das Qualifying endete enttäuschend, denn die Runde lief gut, bis es im letzten Sektor zum Verbremser kam.

Die Abstände sind derzeit so knapp, dass man jede Kurve richtig fahren muss.

" Deswegen habe der Fehler "leider viel Rundenzeit gekostet", erklärt er. Renndirektor Allan McNish muntert ihn auf: "Angesichts des Renntempos, das er gezeigt hat, und seiner Fähigkeit, sich nach vorne zu kämpfen, glaube ich, dass wir morgen zwei Autos haben, die voll im Rennen sind.

" Trotzdem sieht es für Gabriel Bortoleto nach P10 heute natürlich erst einmal deutlich besser aus. "Ich bin sehr glücklich. Ich glaube, das war eine mega Runde. Insgesamt waren alle Runden im Qualifying sehr gut", sagt er zufrieden.

"Nach einem schwierigen Wochenende in Baku halte ich das für eine sehr starke Reaktion, und es zeigt, wie gut das von uns mitgebrachte Upgrade-Paket ist", betont der Brasilianer. Mal schauen, ob davon morgen auch noch Hülkenberg profitieren kann. Zumindest ein Auto brachte man heute in Q2.

Teamchef James Vowles erklärt: "Es war ein gutes Qualifying für Carlos, und es war toll zu sehen, wie er an die Tür zu Q3 klopfte, auch wenn er es nicht ganz geschafft hat - und das auf einer Strecke, von der wir wissen, dass sie unserem Auto nicht liegt.

" Am Ende wurde Sainz 13. es fehlten aber sieben Zehntel zum Q3-Einzug. Trotzdem betont Vowles: "Das ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir Fortschritte gemacht haben, aber noch nicht genug, um auf dem Niveau zu sein, das wir brauchen, um um Punkte zu kämpfen.

" Für Alexander Albon war dagegen schon in Q1 Feierabend. "Es war ein hartes Qualifying und nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht hatten. Wir haben für diese Session einige Änderungen am Auto vorgenommen, doch diese haben uns nicht die Leistung gebracht, auf die wir gehofft hatten", erklärt er. In Baku noch in den Punkten, heute mit beiden Autos in Q1 raus.

"Es war offensichtlich ein sehr hartes Qualifying. Ich habe das Gefühl, dass die Streckencharakteristik von Sepang unter all diesen Bedingungen unsere Schwächen wirklich deutlich gemacht hat", so Ayao Komatsu.

"Wenn man sich das Feld ansieht, sind wir die einzigen, die in Q1 drei Runden fahren, und unser Rundenprofil unterscheidet sich von dem der anderen, was zeigt, dass wir ein ganz spezifisches Problem haben, das die anderen nicht haben", so der Teamchef. "Es ist nicht so einfach zu sagen, dass wir nicht genug Grip haben. Das spielt natürlich eine Rolle, aber bestimmte Bereiche des Autos sind nicht besonders stark, und das wurde im heutigen Qualifying wirklich deutlich", betont er.

"Auf meiner Seite waren wir das ganze Wochenende langsam", sagt Oliver Bearman und ergänzt: "Ich glaube nicht, dass wir besser sind als P15, aber ich bin mir sicher, dass ich es in Q2 geschafft hätte, wenn ich ein reibungsloses Wochenende gehabt hätte. "

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