Immer mehr EU-Länder sehen in der Bargeld-Infrastruktur einen Baustein für mehr Resilienz.
Immer mehr EU-Länder sehen in der Bargeld-Infrastruktur einen Baustein für mehr Resilienz. Obwohl die Nutzung weiter abnimmt, soll es gestärkt werden.Von Andreas Heitker, Berlin Seit Jahren nimmt die Bargeld-Zahlung in Europa ab – selbst in Deutschland, wo noch rund die Hälfte der Transaktionen cash beglichen werden.
Und doch haben die mannigfaltigen Krisen der vergangenen Jahre nach Erkenntnissen von Notenbankern dazu geführt, dass das Bargeld eine neue Aufwertung erfahren hat. Dies gilt im Bezug auf das Sicherheitsgefühl der Menschen. Das gilt aber auch für verschiedene Regierungen, die die Resilienz des Zahlungssystems im Blick haben. In Österreich gab es Vorsorgeaufrufe, auf Blackouts vorbereitet zu sein . In Schweden treibt die Regierung eine Stärkung der Bargeld-Infrastruktur voran, um auf Krisen vorbereitet zu sein. Und in den Niederlanden, ebenfalls ein Land mit einer extrem niedrigen Bargeld-Quote, werden verschiedene Gesetzesinitiativen und ein Annahmezwang des Handels bis zu 3.000 Euro diskutiert. Statt Vertragsfreiheit liegt der Fokus mittlerweile auf dem Konsumentenschutz.Die EU-Kommission hat bereits 2023 eine Bargeldverordnung auf den Weg gebracht, die Scheine und Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel stärken und eine Annahmepflicht verankern soll. „Allen ist bewusst, dass es Schutz braucht“, sagt EZB-Direktorin Doris Scheeberger am Mittwoch auf einem von der Bundesbank organisierten Symposium in Berlin. Bargeld gebe Sicherheit in Krisensituationen. Dafür müsse aber auch die Infrastruktur funktionieren. „Die EU-Bargeldverordnung und nationale Gesetze sind dringend erforderlich.“ Sowohl EZB als auch Bundesbank funken daher deutlich in den Markt, dass das Bargeld auch langfristig nicht durch die weitere Digitalisierung verschwinden wird. Die Bundesbank hat im vergangenen Jahr zudem das Nationale Bargeldforum ins Leben gerufen, um einen Austausch auch mit allen beteiligten Verbänden und anderen Stakeholdern zu fördern und die Infrastruktur effektiver zu gestalten. „Der Erhalt von Bargeld ist kein Selbstläufer“, sagt Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz.Unterstützung kommt auch aus dem Bundesfinanzministerium. Staatssekretär Heiko Thoms, der die Gesetzesvorlagen im Rat der EU mit verhandelt, unterstützte auf dem Symposium eine breite Annahmepflicht des Handels und den Erhalt eines effektiven Zugangs zu Münzen und Scheinen. Thoms rechnet damit, dass die Bargeldverordnung im zweiten Halbjahr 2025 grünes Licht erhält. „Bargeld ist mehr als nur ein Zahlungsmittel“, stellt der FDP-Politiker klar. Gut zwei Drittel der Deutschen wollen die Option der Bargeldzahlung nicht verlieren. Umfragen zeigen, dass das damit verbundene Sicherheitsgefühl und die Bedeutung einer solchen Option in den vergangenen Jahren zugenommen hat – ebenso wie das Gefühl, dass der Zugang zu Bargeld immer schwieriger geworden ist. Dass Kunden mittlerweile in fast jedem Supermarkt Geld abheben können, ändert daran nichts.Der tschechische Investor Daniel Kretinsky biete laut Konzern 5,33 Euro je Aktie, aktuell hält er 49,9%. Gleichzeitig legte der Konzern solide Zahlen für das erste Geschäftsquartal vor.Santander erzielt 2024 einen Rekordgewinn von 12,57 Mrd. Euro. Die Bank plant Aktienrückkäufe im Wert von 10 Mrd. Euro und fokussiert sich auf organisches Wachstum.Eine Studie zeigt: Europäische Börsen heben 2025 die Preise von Marktdaten an, um Einnahmenverluste aus dem Aktienhandel auszugleichen. Teilweise gab es zwischen 2017 und 2024 Erhöhungen um das 35- bis 97-Fache.Genoverband im Ausnahmezustand Der Genoverband kommt nicht zur Ruhe, seitdem Ingmar Rega kürzlich zurückgetreten ist. Ursache des Chaos dürfte ein mit Vorwürfen gespicktes Dossier eines 2024 zu einer Verbandstochter gestoßenen Beraters sein.
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