Bassam Tariq äußert sich zum gescheiterten Blade-Reboot bei Marvel und erklärt, warum das Projekt nicht realisiert wurde. Kevin Feige bedauert die Enttäuschung von Mahershala Ali.
Der Filmemacher Bassam Tariq hat sich zum gescheiterten Blade -Reboot bei Marvel Studios geäußert und Einblicke gegeben, warum die Rückkehr des Daywalkers nicht zustande kam. Tariq war einer der Regisseure, die mit dem Projekt in Verbindung gebracht wurden. In einem Interview erklärte er, dass Marvel Studios zwar freundlich kommuniziere, sich aber stark in die kreative Arbeit einmische.
Marvels Einfluss auf die Regie
Tariq beschrieb die Zusammenarbeit mit Marvel als ambivalent. Man sage ihm, dass es ein Marvel-Film sei, bei dem eine Person Regie führe, doch das Studio mische sich in die Einstellungen ein und treffe viele Entscheidungen. Das sei an sich in Ordnung, aber es zeige, dass die Regie bei Marvel-Projekten oft wenig Spielraum für eine persönliche Note lasse. Diese Einmischung wurde bereits mehrfach thematisiert, und Berichte legen nahe, dass Kevin Feige als Präsident von Marvel Studios als der wahre Regisseur nahezu aller Marvel-Filme gilt, der diese in der Post-Produktion nach seinem Ermessen ändert.
Feiges Bedauern und Alis Enttäuschung
Kevin Feige, der Mastermind hinter dem Marvel Cinematic Universe, äußerte sich ebenfalls zum Debakel. Er bedauerte, dass es ihm und seinem Team nicht gelungen sei, eine der bekanntesten Marvel-Figuren mit Fokus auf Erwachsenenunterhaltung ins MCU zu holen. Besonders leid tue es ihm, Schauspieler Mahershala Ali enttäuscht zu haben, der über viele Jahre geduldig auf seinen Leinwand-Einsatz gewartet und sich bereits in Schwertkunst geübt hatte. Ali kann sein Training zumindest im Actiondrama Your Mother Your Mother Your Mother einsetzen, das er gemeinsam mit Tariq drehte. Darin verkörpert Ali einen muslimischen Assassinen.
Die Zukunft von Blade und das MCU
Für Fans des Daywalkers bleibt vorerst nur das kurze Comeback von Wesley Snipes in Deadpool & Wolverine sowie die ungeschnittene Blade-Trilogie. Warum es nicht gelungen ist, das Blade-Reboot zu produzieren, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Tariq selbst hegt keinen Groll. Im Gegenteil, Feige und Co. hätten ihm beigebracht, groß zu denken. Er habe gelernt, das Beste aus dem zu machen, was ihm zur Verfügung gestellt werde – und jederzeit das Publikum im Auge zu behalten. Während das MCU nach Avengers: Doomsday eine neue Ära einläutet, bleibt die Zukunft von Blade ungewiss.
Rubbel die nächste Story frei
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