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BBL-Wildcard: Kampf um den Klassenverbleib zwischen Löwen Braunschweig und MLP Academics Heidelberg

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BBL-Wildcard: Kampf um den Klassenverbleib zwischen Löwen Braunschweig und MLP Academics Heidelberg
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Die Basketball-Bundesliga muss eine Wildcard vergeben, da Phoenix Hagen keine Lizenz beantragt hat. Sowohl die Löwen Braunschweig als auch die MLP Academics Heidelberg haben sich um die begehrte Lizenz beworben und sind bereit, 800.000 Euro zu zahlen. Die endgültige Entscheidung hängt von der vollständigen Einreichung aller Unterlagen bis zum 16. Juni ab.

In der Basketball -Bundesliga bleibt die Situation im Tabellenkopf weiterhin unklar. Nach dem sportlichen Abstieg der Löwen Braunschweig auf Platz 17 und der MLP Academics Heidelberg auf Platz 18 müssten diese beiden Teams eigentlich in die ProA absteigen.

Jedoch gibt es einen besonderen Fall: Phoenix Hagen hat sich zwar sportlich für die BBL qualifiziert, aber keine Lizenz für die Liga beantragt. Um somit die Ligastärke von 18 Mannschaften zu halten, hat die Basketball-Bundesliga (BBL) eine Wildcard ausgeschrieben, die gegen eine Zahlung von 800.000 Euro erworben werden kann. Dies eröffnet den beiden sportlich abgestiegenen Teams die Möglichkeit, den Klassenerhalt doch noch zu erreichen.

Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann betont die Bedeutung des Spielrechts für den Standort Braunschweig und die langfristige Entwicklung des Klubs, der unter anderem von NBA-Star Dennis Schröder unterstützt wird. Die MLP Academics Heidelberg haben ebenfalls ihren Antrag auf die Wildcard eingereicht, wie Geschäftsführer Matthias Lautenschläger bestätigt. Beide Vereine planen, die benötigten 800.000 Euro nicht aus dem regulären Saisonetat zu entnehmen, sondern zusätzliche Mittel zu akquirieren.

Lautenschläger gibt an, dass die Finanzierung durch eine starke Gesellschafterstruktur gesichert sei und das kommende Saisonbudget nicht belasten würde. Die Entscheidung der BBL hängt von der vollständigen und fristgerechten Einreichung aller Unterlagen durch Braunschweig ab. Als sportlich Vorletzter hätten die Löwen grundsätzlich den Vorrang. Sollten die Braunschweiger Unterlagen jedoch unvollständig sein oder die Frist nicht einhalten, würden die Academics aus Heidelberg nachrücken.

Die Frist für die Einreichung endet am 16. Juni, erst danach wird die endgültige Entscheidung bekanntgegeben. Somit bleibt die endgültige Ligazusammensetzung für die kommende Saison vorerst noch offen

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