Hamburgs Landeshaushalt steht vor steigenden Personalkosten in dreistelliger Millionenhöhe. Grund sind die jüngsten Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst und Gerichtsurteile zur Beamtenbesoldung.
Hamburgs Beamtinnen und Beamte sollen rückwirkend ab April 2,7 Prozent mehr Geld bekommen, dazu kommen weitere zwei Prozent im kommenden Jahr und ein Prozent 2028.
Obendrauf kommen noch die Erhöhung von Zulagen und Lohnzuwächse für Tarifbeschäftigte. In der Spitze sind das 2028 Mehrkosten von über 600 Millionen Euro. Zusätzlich fordert das Bundesverfassungsgericht Änderungen an der Mindestbesoldung von Beamtinnen und Beamten. Das führt im Dezember zu einmaligen Nachzahlungen für frühere Jahre - und zu Sonderzahlungen in der Zukunft.
Wenn Sie unsere Inhalte schätzen und diese häufiger in den Schlagzeilen der Google-Suche angezeigt bekommen möchten, dann legen Sie NDR.de doch als bevorzugte Quelle fest. Voraussetzung ist ein Google-Konto. Die öffentlichen Haushalte stießen an ihre Grenzen, sagte SPD-Finanzsenator Andreas Dressel.
"Wir fragen uns bei den Länderfinanzministern schon: Können wir zukünftig so viel verbeamten, wie wir das jetzt tun? Und insofern muss Karlsruhe sich fragen lassen, ob es auch unerwünschte Nebenwirkungen der eigenen Rechtsprechung gibt", so Dressel. Personalintensive Bereiche, wie Polizei, Justiz und Schulen sind von den steigenden Kosten besonders betroffen. Der Finanzsenator hält auch Stellenstreichungen, die spätere Besetzung offener Stellen und verzögerte Beförderungen für denkbar.
Der Senat hat den Sieger-Entwurf, den eine Jury ausgewählt hat, am Mittwoch im Rathaus vorgestellt. Die neue Brücke soll höher und länger werden. In den Hamburger Sommerferien ändern sich große Teile des Bahnverkehrs. Fern- und Regionalzüge fallen aus oder fahren ab anderen Bahnhöfen, die S-Bahn wird teils umgeleitet. Ärzte-Protest gegen Reform: 1.000 Praxen waren Mittwochvormittag zu
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Grüne: Namentliche Abstimmung über Bafög-ErhöhungBerlin - Die Grünen setzen die schwarz-rote Koalition beim Bafög unter Druck. Im Bundestag soll nach dem Willen der Fraktion am Donnerstag namentlich
Weiterlesen »
Grüne: Namentliche Abstimmung über Bafög-ErhöhungDie von Union und SPD ursprünglich vereinbarten Bafög-Erhöhungen scheinen zu wackeln. Die Grünen erhöhen mit einem eigenen Antrag den Druck auf die Koalition.
Weiterlesen »
Studienfinanzierung: Grüne: Namentliche Abstimmung über Bafög-ErhöhungDie von Union und SPD ursprünglich vereinbarten Bafög-Erhöhungen scheinen zu wackeln. Die Grünen erhöhen mit einem eigenen Antrag den Druck auf die Koalition.
Weiterlesen »
Peter Schulz: Mit nur 41 Jahren Hamburgs Bürgermeister - von Parteigenossen aus dem Amt gedrängtPeter Schulz hat die Hamburger Politik, zunächst als Senator, maßgeblich geprägt. Am 9. Juni 1971 wird er Erster Bürgermeister - der bis dahin jüngste seit 1678. Seine Amtszeit endet bereits 1974 wieder.
Weiterlesen »




