Berger löst DTM-Organisation ITR auf: Übernimmt der ADAC jetzt die DTM? DTM !B
- Nach Wochen der Ungewissheit gibt es jetzt endlich Neuigkeiten über die Zukunft der DTM: Wie DTM-Boss Gerhard Berger heute seinen 17 Mitarbeitern bei einem Meeting um 14 Uhr am Firmensitz in München mitgeteilt hat, wird die DTM-Dachorganisation ITR die Saison 2023 nicht mehr ausrichten. Die Rede ist von einer geordneten Auflösung der ITR GmbH.Das bedeute aber nicht das Ende der Traditionsserie, denn die Gespräche mit dem ADAC laufen weiter.
Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' hat DTM-Boss Berger das gesamte Jahr lang einen Investor für die Zukunft der DTM gesucht. Dabei gab es durchaus Interessenten, viele haben aber ein Engagement an die Austragung einer Elektro-Rennserie gebunden. Das kann die DTM-Plattform aktuell noch nicht anbieten.
Die wirtschaftliche Herausforderung war allerdings alles andere als trivial: Die Hersteller Audi und BMW hatten Berger zwar bei seiner Rettung der DTM Ende 2020 einige Millionen Euro hinterlassen, in den vergangenen Jahren fuhr die DTM aber wegen der Coronavirus-Krise oft vor leeren Rängen. Das war in Anbetracht des Einnahmen-Modells der Rennserie schmerzhaft, das sich neben Serienpartnern vor allem auf den Ticketverkauf stützt.
Dass er die Vermarktungsstruktur der DTM nicht direkt übernimmt, ist nachvollziehbar, da der ADAC über eigenes Personal verfügt. Zumal nicht ausgeschlossen ist, dass man Personen aus dem ITR-Team bei einem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen dann selbst engagiert.Wie es überhaupt 2023 weitergeht, ist aktuell unklar. Berger spricht aber von"sehr konstruktiven Gesprächen" und einer möglichen Zukunft der Marke DTM beim ADAC.
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