Für Boris Becker wird es wohl kein schnelles Comeback als TV-Experte für die britische BBC beim Tennis-Klassiker in Wimbledon geben.
London - „Aktuell haben wir keine Pläne, mit Boris Becker zusammenzuarbeiten“, teilte der britische Sender der „Sport Bild“ mit. Auch die britische „Times“ berichtete, die BBC habe kein Interesse daran, Becker per Video als Experte zu den Wimbledon-Übertragungen im Juli zuzuschalten.
Der 55-Jährige darf nach seiner Abschiebung aus der Haft vorerst nicht mehr nach England einreisen. Ihm werde die Einreise nach Großbritannien verwehrt bleiben, bis seine Haftstrafe abgelaufen ist, heißt es in London. Das ist Ende Oktober 2024 der Fall. Becker war Ende April des Vorjahres zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er seinen Insolvenzverwaltern Vermögenswerte in Millionenhöhe verschwiegen hatte.
Dagegen nimmt Eurosport die Zusammenarbeit mit der Tennis-Legende schon bei den Australian Open in diesem Monat wieder auf. Becker soll das Topspiel des Tages kommentieren sowie in der Sendung „Matchball Becker“ die zwei wichtigsten Spiele beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne analysieren. Er wird allerdings nicht in Australien sein, sondern das Turniergeschehen vom Studio in München aus kommentieren.
Laut „Sport Bild“ läuft Beckers Vertrag mit Eurosport zunächst bis Ende 2023. Er werde daher auch bei den French Open und den US Open als Experte zum Einsatz kommen. Für das Turnier in New York müsste der Sender aber noch die Rechte erwerben. dpa
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