A visit to the German capital, Berlin, reveals a city with numerous breathtaking attractions. However, a crucial landmark ranks poorly among visitors and has recently made its way up to a questionable list. Travelers across the globe have encountered various nuisances from overpriced espressos in Venice to street vendor's swindles at the Eiffel Tower. Additionally, a current assessment published on Nomad eSIM, a leading telecommunications provider, unveils the world's worst tourist traps - including some changes in Berlin compared to last year.
Berlin hat viele tolle Sehenswürdigkeiten. Ein wichtiger Gedenkort allerdings kommt bei Besuchern gar nicht gut an und hat es nun auf einen zweifelhaften Listenplatz geschafft.und wohl auch jeder ist schon mal in eine getappt.
Der völlig überteuerte Espresso am Markusplatz in Venedig, der Nippes vom Straßenhändler am Eiffelturm – Reisenden fiele da ad hoc sicherlich schon eine Menge ein. Es gibt ganze Reddit-Foren zum Thema und auch Studien, die dieses Online-Geschehen dann auswerten. So wie aktuell der Telekommunikationsdienst Nomad eSIM, der die weltweit schlimmsten Touristenfallen enthüllt hat – eine aktualisierte Erhebung, die auch für Berlin eine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ausweist.und Attraktionen in 50 beliebten Reisezielen weltweit ausgewertet.
Durch die Erwähnung des Begriffs „Touristenfalle“ wurden die Orte ausgemacht, über die sich die Besucher offenbar am meisten ärgerten. Die Rezensionen werden davon allerdings auch nicht besser. Ein Besucher schreibt: „Leider ist das Interessanteste dort, den Touristen dabei zuzusehen, wie sie vergnügt Fotos vor dem Kontrollpunkt machen – so, als stünde dort die Silhouette des Weihnachtsmanns, eines Superhelden oder eines Schauspielers.
Der Ort wurde auf obszöne Weise zu einer bloßen Attraktion degradiert; von seiner historischen Bedeutung ist nichts mehr zu spüren. Es wirkt wie etwas, das einzig und allein dazu geschaffen wurde, Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Mir hat es überhaupt nicht gefallen. Selbst das Museum ist im selben Stil gehalten.
“Ein anderer Berlin-Tourist merkt an: „Für einen Ort von solch enormer historischer Bedeutung hat sich dieser Platz zu einer billigen und geschmacklosen Touristenattraktion entwickelt. Eine nachgebaute Baracke, umgeben von schlechten Restaurants – wer unbedingt ein Foto von sich hinter einer Sandsackmauer haben möchte: Ja, für den ist das genau der richtige Ort. Ansonsten gibt es weitaus bessere Sehenswürdigkeiten, die in Verbindung mit der Mauer stehen.
“ Immerhin: Es geht auch schlimmer. Auf den Plätzen eins bis fünf stehen noch größer empfundene Touristenfallen wie das Hafenviertel Fisherman’s Wharf im Nordosten von San Francisco , das Ausgehviertel Temple Bar im Herzen Dublins ,berühmte Flaniermeile Las Ramblas , der Eiffelturm in Paris und das Riesenrad London Eye in der britischen Hauptstadt .sowie der Jardin Majorelle in Marrakesch die Top Ten.
„Abzocke und überflüssig“, heißt es auf Tripadvisor auch nicht eben nett über den 4000 Quadratmeter großen Garten, der als einer der schönsten weltweit gilt und zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Marokkos zählt. Doch neben überschwänglichen Lobesbekundungen liest man immer wieder auch von einer überlaufenen Anlage, die sehr touristisch und nicht in Ruhe zu besichtigen sei.
Ein Kernmerkmal von Touristenfallen, wie auch an Berlins bekanntestem ehemaligen Grenzübergang deutlich wird, der vom Schauplatz des Kalten Krieges zum Dauerprovisorium zwischen Fotowänden und Souvenir-Nepp geworden ist – und dennoch jedes Jahr von vier Millionen Touristen besucht wird. Friedrichstraße wieder im Besitz des Landes Berlin und soll zum modernen Erinnerungsort werden. Aktuell läuft ein „freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb“. Auf der Projektwebsite heißt es zum weiteren Zeithorizont: Baumaßnahme abgeschlossen bis voraussichtlich 2030.
Bis es wirklich so weit ist, werden wir wohl weiterhin Rezensionen wie diese auf Tripadvisor lesen, wo der Checkpoint Charlie auf magere 3,3 von fünf Punkten kommt: „Wenn Sie in Berlin sind, sollten Sie natürlich einen kurzen Blick auf die Geschichte dieses Kontrollpunkts werfen. Aber es ist mehr eine Touristenfalle als alles andere. Geschenkeläden und Fast-Food-Buden lassen die Gegend billig und nicht wie einen historischen Ort wirken.
Bitte beachten Sie auch, dass es viel Verkehr gibt und Autos, Fahrräder und Fußgänger sich häufig aggressiv bewegen. Das Mauermuseum nebenan empfanden wir als überteuert und veraltet. “
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