Die Wartelisten der Einrichtungen sind lang, die verzweifelte Suche endet für viele Eltern im Jugendamt. Doch auch hier gibt es für Berlins 222.325 Kinder im Kita-Alter nur wenig Hoffnung.
Das Problem: Die „betriebserlaubten“ Plätze weichen stark von den tatsächlich angebotenen Plätzen ab. In Treptow-Köpenick beispielsweise stehen auf dem Papier 13.982 Plätze, tatsächlich verfügbar sind jedoch nur 13.592.Die Bezirksämter erklären auf B.Z.-Nachfrage, dass durch personelle Engpässe und Baumaßnahmen viele der vorhandenen Plätze nicht belegt werden können.
Zudem sind die geförderten Plätze im Kitaneubau rückläufig: 2020 wurden 1195 Plätze mit 27 Millionen Euro gefördert, 2022 waren es nur noch 288 Plätze mit einer Fördersumme von sieben Millionen Euro. Aktuell befinden sich laut Senatsverwaltung im Landesprogramm 59 Projekte in Umsetzung, die 4000 neue Kitaplätze schaffen sollen. Ob diese dann vollständig belegbar sind, ist unklar. Dennoch ein kleiner Hoffnungsschimmer für Berlins wartende Eltern.