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Berliner Polizei bereitet sich auf Großdemo zum Nakba-Tag vor

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Zum sogenannten Nakba-Tag werden heute 1000 Menschen in Kreuzberg erwartet. In der Vergangenheit kam es dabei immer wieder zu Gewalt.

Zum sogenannten Nakba-Tag werden heute 1000 Menschen in Kreuzberg erwartet. In der Vergangenheit kam es dabei immer wieder zu Gewalt. Szene zur Großdemonstration. Unter dem Motto „Schluss mit der Besatzung Palästina 78 Jahre Al Nakba“ soll der Protest heute um 14 Uhr vom Oranienplatz inNakba-Demo: Berliner Polizei plant mit bis zu 1000 EinsatzkräftenAus Sicherheitskreisen erfuhr die Berliner Morgenpost, dass mit neun Hundertschaften und 800 bis 1000 Einsatzkräften geplant wird.

Bereits am Startpunkt der Demonstration, am Oranienplatz in Kreuzberg, wartet eine heikle Aufgabe auf die Sicherheitskräfte. Zeitgleich mit dem pro-palästinensischen Aufzug ist ab 14 Uhr eine Kundgebung mit 50 Personen bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Motto: „Kein Platz für antisemitische Hetze in Berlin – Gegen antisemitische Deutungen in der Geschichte.

“gegründet. Anlässlich des 50. Jahrestags 1998 erklärte Palästinenserführer Jassir Arafat den Folgetag, also den 15. Mai, zum Tag der Katastrophe – arabisch „Nakba“ oder „Al-Nakba“.

Er soll an Flucht und Vertreibung von geschätzt 700.000 Menschen infolge des israelischen Unabhängigkeitskriegs erinnern. Heute wird die palästinensische Diaspora auf mehr als 7 Millionen Menschen geschätzt. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten registrierte im Juni 2025, die in den 58 Lagern vor allem in Jordanien, Syrien und dem Libanon leben. Im Westjordanland sind rund 900.000 registriert, im Gazastreifen fast 1,6 Millionen.

Sie sind heute in der dritten und vierten Generation staatenlos. In Deutschland leben nach Schätzungen 80.000 bis 100.000 Palästinenserinnen und Palästinenser – 20.000 bis 25.000 davon in Berlin. Nakba-Proteste gibt es unter anderem auch in London, New York und Paris. Vor allem die linke und linksradikale Szene macht mobil.

Weite Teile Gaza-Stadts liegen mittlerweile in Trümmern. Im Aufruf zur Demonstration wird auch in diesem Jahr vor allem an Emotionen appelliert. So wird das Vorgehen Israels auf der einen Seite als „Völkermord“ und „78 Jahre ethnische Säuberung“ bezeichnet. Menschen würden „vor den Augen der Welt gefoltert, in einem Massaker nach dem anderen ermordet, bei lebendigem Leib verbrannt, zu Tode gehungert“.

In Gaza sind in den vergangenen zwei Jahren mehr als 70.000 Menschen durch israelische Angriffe ums Leben gekommen. Die Vereinten Nationen führen seit Kriegsbeginn am 7. Oktober 2023 bis zum 6. Mai 2026 insgesamtDemo-Aufruf verschweigt Terrorangriff der Hamas auf IsraelDem Staat Israel wird im Demo-Aufruf das Existenzrecht abgesprochen.

Das palästinensische Volk führe seit 78 Jahren einen „Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit“. Gänzlich unerwähnt bleibt allerdings der Terrorangriff derauf Israel, der dem Krieg vorausging. Durch gezielte Attacken, unter anderem auf ein Musikfestival, starben nach offiziellen Angaben 1400 Menschen – überwiegend Zivilisten. Etwa 240 Geiseln wurden in den Gazastreifen entführt, der von der Hamas kontrolliert wird.

Noch am selben Abend wurde auf der Neuköllner Sonnenallee gefeiert. Opferberatungsstellen und andere Institutionen verzeichnen seitdem einen deutlichen Anstieg antisemitischer Vorfälle in Berlin – darunter neben Schmierereien, Schmähungen und Beleidigungen auch körperliche Gewalt. In den ersten zwei Jahren nach Kriegsbeginn in Gaza„Ausschreitungen sind in der letzten Zeit bei solchen Versammlungen zwar meist ausgeblieben“, sagt Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei Berlin.

„Es gibt aber immer wieder Einzelpersonen, die eine Eskalation suchen. “ In den vergangenen Jahren seien kurzfristig parallele Versammlungen angezeigt worden. Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

„Ziel dabei ist auch, Lücken der Polizei für Straftaten auszunutzen“, so Jendro weiter. Gerade im pro-palästinensischen Spektrum würde oft nur ein Funke zur Eskalation reichen. Dass diese Lücken am Samstag entstehen können, glaubt Jendro aber nicht.

„Wir wissen, was unsere Einsatzkräfte können und dass wir solche Lagen professionell über die Bühne bringen. “Südstern-Krawalle: Video widerspricht Polizei-Bericht zu Gewalt Im vergangenen Jahr gab es am Südstern auch gewaltsame Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstrierenden. 59 Personen wurden festgenommen. Beamte seien teils schwer verletzt worden.

„Mehrere Gewalttäter in der Menge des Versammlungsgeschehens griffen gezielt einen Polizeibeamten an, brachten ihn zu Boden und traten massiv auf ihn ein“, hieß es. Zwei Monate später veröffentlichten die Süddeutsche Zeitung und der NDRSie haben vermutlich einen Ad-Blocker aktiviert. Aus diesem Grund können die Funktionen des Podcast-Players eingeschränkt sein. Bitte deaktivieren Sie den Ad-Blocker, um den Podcast hören zu können.

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