Eine betrügerische SMS, ein Fernzugriff auf den PC und mehrere Freigaben: In Schweden verliert eine Frau so fast eine Million Kronen. Die Polizei warnt eindringlich.
Eine betrügerische SMS, ein Fernzugriff auf den PC und mehrere Freigaben: In Schweden verliert eine Frau so fast eine Million Kronen. Die Polizei warnt eindringlich.
Eine Frau aus Tomelilla im Süden Schwedens erhielt eine SMS mit dem Vorwurf eines angeblichen Vertragsbruchs. In der Nachricht stand, sie solle umgehend eine Firma über die angegebene Rufnummer kontaktieren. Die Frau folgte der Aufforderung – und geriet damit in eine professionell aufgezogene Betrugsfalle, wie die Lokalzeitung „auf einen Computer. Im Verlauf bat der vermeintliche Mitarbeiter die Frau wiederholt, verschiedene Vorgänge auf ihrem Rechner zu bestätigen.
Danach fehlen ihr beinahe eine Million Kronen auf dem Konto. Wie „Ystads Allehanda” schreibt, stellte die Frau fest, dass 950.000 Kronen von ihrem Konto verschwunden sind. Die schwedische Polizei stuft den Fall als schweren Betrug ein und hat Ermittlungen aufgenommen. Einem Polizeisprecher zufolge könnte der Schaden sogar noch höher ausfallen: Offenbar wurden sieben Überweisungen zu je 150.000 Kronen getätigt.
Zusätzlich soll ein weiterer Versuch unternommen worden sein: Jemand habe 60.000 Kronen über den ZahlungsdienstDerzeit prüfen die Behörden, ob sich die Täter identifizieren lassen. Aufgrund der hohen Summe rechnet der Polizist damit, dass eine spezialisierte-Ermittlungsstelle übernehmen wird. Seine zentrale Botschaft: „Man sollte niemals auf Aufforderung einer anderen Person hin irgendetwas bestätigen oder unterzeichnen, es sei denn, man hat es selbst angestoßen.
“Wer sich mit Fernzugriffssoftware auskennt, denkt schnell an AnyDesk: Für private Nutzung ist das Programm kostenlos. Die größte Alternative kommt vom börsennotierten Unternehmen TeamViewer: Auch beim Marktführer ist die private Version kostenfrei. Zusätzlich bieten beide Programme kostenpflichtige Lizenzen für Unternehmen an. , dass KI-gestützte Support- und Automatisierungslösungen Teile der klassischen Fernwartung ersetzen könnten – also jenes Feld, in dem TeamViewer bislang sein Geld verdient.
Die Aktie fiel Mitte April dadurch auf ein Rekordtief von 4,20 Euro. Am 1. Juni lag diese zwar wieder bei 6,36 Euro – was im Vergleich zum selben Zeitpunkt im Vorjahr ein Minus von 38 Prozent bedeutet. Damals lag die Aktie bei einem Wert von 10,33 Euro.
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