Die Bundesregierung will die Geldwäsche-Behörde AMLA nach Frankfurt holen – nun tickt die Uhr. Der Start der EU-Behörde wird sich verzögern.
Die Bundesregierung will die Antigeldwäschebehörde AMLA nach Frankfurt holen – nun tickt die Uhr. Der Start der EU-Behörde wird sich verzögern. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe.Findet sich hier ein Plätzchen für die AMLA? Frankfurts Bewerbung wird konkret.
Die Bundesregierung und andere interessierte Mitgliedstaaten haben sechs Wochen Zeit, ihre Unterlagen einzureichen. Das geht aus der Ausschreibung hervor, die der Börsen-Zeitung vorliegt. Absehbar ist, dass der angepeilte Start der Behörde kommendes Jahr nicht zu halten sein wird. Vielmehr rechnen Beteiligte mit einer Verzögerung von mindestens einem Jahr.
Die Verzögerung hat zwei wesentliche Gründe. Der eine ist, dass die Wahl des Standorts lediglich einer von vielen Aspekten in den politischen Verhandlungen über ein großes Geldwäschepaket ist. Diese Verhandlungen werden sich voraussichtlich ins Frühjahr 2024 hinziehen. Ziel ist eine Einigung rechtzeitig vor den Europawahlen im Juni.
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