BGH kippt Preiserhöhung bei Amazon-Prime: Was bedeutet das für Kunden?

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BGH kippt Preiserhöhung bei Amazon-Prime: Was bedeutet das für Kunden?
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Der Bundesgerichtshof hat geprüft, ob Amazon die Prime-Preise ohne Zustimmung der Kunden erhöhen durfte. Das Unternehmen reagiert.

für Prime-Abonnements vor vier Jahren ist laut einem Urteil des Bundesgerichtshof unwirksam. Die Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen demzufolge gegen das Transparenzgebot. Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt Öffnen Sie nun Ihr E-Mail-Postfach - hier finden Sie eine E-Mail von uns.

Bestätigen Sie Ihre Anmeldung zum Newsletter, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken. Das Unternehmen mit Deutschland-Sitz in München kündigte an, den Prime-Beitrag vorübergehend für Kunden anzupassen, deren Mitgliedschaft vor dem 15. September 2022 begann und seither unverändert besteht.

„Wir werden die entsprechenden Mitglieder vor ihrem nächsten Zahlungstermin zum aktuellen Stand informieren“, teilte eine Amazon-Sprecherin mit. Schon gezahlte Gebühren seien Gegenstand eines gesonderten Verfahrens. Amazon hatte den Preis für das Prime-Abonnement in Deutschland im September 2022 erhöht, ohne die Kundinnen und Kunden ausdrücklich um Zustimmung zu bitten. Er stieg bei jährlicher Abrechnung von 69 Euro auf 89,90 Euro, bei monatlicher Zahlung von 7,99 Euro auf 8,99 Euro.

Amazon begründete die Preiserhöhung damals mit gestiegenen Kosten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ging dagegen gerichtlich vor. Ihren Angaben nach sind Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher betroffen. Das Landgericht Düsseldorf und das Oberlandesgericht Düsseldorf erklärten die beanstandete Preisanpassungsklausel für unwirksam.

Dagegen wollte sich Amazon nun in Karlsruhe am BGH wehren – jedoch ohne Erfolg. Sie haben vermutlich einen Ad-Blocker aktiviert. Aus diesem Grund können die Funktionen des Podcast-Players eingeschränkt sein. Bitte deaktivieren Sie den Ad-Blocker, um den Podcast hören zu können.

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