Weintrinker müssen jetzt stark sein: Diesen Herbst werden fast 10.000 Hektar Rebstöcke in der Region Bordeaux gerodet – dafür zahlt die Regierung in Paris sogar Geld. Wie konnte es so weit kommen?
Nach der Lese steht in diesem Herbst für etliche Winzer in Bordeaux ein rabiater Einsatz mit schwerem Gerät an. Auf rund 9500 Hektar Fläche werden die Rebstöcke herausgerissen – mit staatlicher Millionenhilfe.
Der Grund ist so einfach wie profan: Es gibt eine Überproduktion und wirtschaftliche Probleme. Seit Längerem ist der Weinkonsum inrückläufig. Statt zum traditionellen Nationalgetränk greifen vor allem jüngere Leute lieber zu einem Bier oder verzichten ganz auf Alkohol. Geänderte Lebensgewohnheiten sind der Grund. Neben diesem Trend stellt außerdem der Klimawandel das Weinland Frankreich vor eine Herausforderung.
Bier hat inzwischen Wein – wenn auch mit hauchdünnem Vorsprung – bei der jährlichen Umfrage der Marketinggesellschaft Sowine den Rang als beliebtestes Getränk in Frankreich abgelaufen. Die Vorliebe für Bier ist demnach bei Männern stärker ausgeprägt als bei Frauen, und Weißwein ist nach der Befragung gefragter als Rotwein. Bei der Umfrage gaben 15 Prozent der Menschen in Frankreich an, keinen Alkohol zu trinken.
Das Image des Weines müsse in Frankreich aufpoliert werden, fordert der Verband. Es gehe nicht darum, die Franzosen zum Exzess aufzurufen, sagte Vin & Société-Präsident Samuel Montgermont. »Die Frage ist eine ganz andere: Wollen wir in den kommenden Jahren Wein auf unseren Tischen sehen oder in unseren Museen?«
Allerdings beschränkt sich der Trend nicht allein auf Frankreich. Nach Angaben der EU-Kommission ist der Weinkonsum in diesem Jahr in
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