Mit den Kursen von Bitcoin und Ethereum ging es in den letzten Wochen kaum voran. Die größte Kryptowährung befand in einem ständig wechselnden Auf und Ab und kam dadurch letztlich kaum vom Fleck. Auch der ETH-Kurs bewegte sich zuletzt in einer vergleichsweise engen Spanne. Mitverantwortlich dafür dürften Market Maker gewesen sein, die sich in einer speziellen Situation befanden.
Market Maker haben die Aufgabe, am Markt für ausreichend Liquidität zu sorgen. Ist diese gegeben, können Token problemlos gekauft oder verkauft werden, ohne dass es zu einem Slippage - also einer unerwarteten Preisänderung während der Orderausführung - kommt.
Die Market Maker stellen den benötigten Gegenpart für den Handel, bleiben jedoch selbst neutral, indem sie den Trade über einen entsprechenden Handel des Basiswertes am Spotmarkt oder Futures-Markt absichern.
Das Delta bleibt jedoch in der Praxis nicht konstant, sondern verändert sich mit Preisschwankungen des Basiswertes. Die Market Maker müssen daher ihre Absicherungspositionen konstant anpassen, um weiter delta-neutral zu bleiben. Die Änderungsrate von Delta in Reaktion auf Änderungen im Preis des Basiswertes wird dabei als Gamma bezeichnet.
"Im Falle eines positiven Gammas besteht das Delta-Absicherungsverhalten der Market Maker darin, zu einem hohen Preis zu verkaufen und zu einem niedrigen Preis zu kaufen, wodurch die Preisbewegungsspanne in die Nähe des Ausübungspreises komprimiert wird", erklärte Griffin Ardnern, der sich für eine Krypto-Assetmanagement-Firma mit dem Volatilitätshandel mit Futures und Optionen befasst, gegenüber der Nachrichtenseite.
An der Seitwärtsbewegung von Bitcoin und Ethereum wird sich womöglich auch in naher Zukunft nicht all zu viel ändern."Solange es keinen Katalysator/kein Narrativ gibt, um ein direktionales Risiko einzugehen, wird dieser systematische, mechanische Volatilitätsverkauf weiterhin ins Gewicht fallen", ist sich Paradigm-Experte Brickell sicher.
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