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Streaming und Corona: Bitte Pixel sparen

EU-Kommission und die zuständige EU-Regulierungsstelle Berec am Donnerstag:"Dies könnte relevant werden nach den Einschränkungen, die die Mitgliedsstaaten gegen die Covid-19-Krise beschlossen haben." Derzeit sitzen Millionen zuhause, und das lässt neben der Videotelefonie im Home Office und Chats den Konsum von Filmen, Serien, und anderen Videos steigen.

In Spanien und Italien melden die Anbieter deutlich mehr Datenverkehr. Die Schweizer Regierung hat bereits dazu aufgerufen, weniger Videos zu streamen. Videos sollten nur zurückhaltend übertragen werden, teilte das Kommunikationsministerium mit."So bleiben genügend Ressourcen für die wichtigen Dienste frei" - wie Sprachanrufe und der Zugang zu Notrufen. Andernfalls werde man entsprechende Dienste blockieren. Die Provider in der EU dürfen jedoch nicht einzelne Dienste blockieren sondern nur bestimmte Arten von Diensten, etwa alle Anbieter von Videostreaming. Kommission und Berec wollen nun mit den nationalen Aufsehern den Datenverkehr überwachen, um rechtzeitig reagieren zu können. Derzeit gebe es noch keine"allgemeine Verstopfung". Um das zu verhindern, versucht es die Kommission mit gutem Zureden. Thierry Breton, Kommissar für den Binnenmarkt, hatte am Mittwoch nach eigenen Angaben mit Netflix-Chef Reed Hastings über Möglichkeiten, die Belastung zu senken. Er habe auch gefragt, ob nicht die Bildqualität bei starker Auslastung automatisch von High-Definition auf Standard-Auflösung heruntergeschraubt werden könne. Also auf ein unschärferes Bild mit weniger Pixeln. Ob Netflix dem nachkommen wird, wollte man beim Streamingdienst am Donnerstag nicht sagen. Nur: Man konzentriere sich seit Jahren auf Netzwerkeffizienz und versuche, Videos datensparsam durchs Netz zu leiten. Lauterhielt auch Youtube eine ähnliche Bitte Bretons. Experten sind sich einig, dass Streaming und Online-Spiele Haupttreiber des Datenverkehrs sind. Aber wie ernst ist die Lage in Deutschland? In den vergangenen Tagen erklärten die deutschen Internetanbieter Telekom und Vodafone, sie hätten keine Probleme, auch wenn das Datenvolumen deutlich gestiegen sei. Beide sind offiziell als Betreiber kritischer Infrastrukur eingestuft - deshalb müssen sie Pandemiepläne parat haben. Vodafone meldet, die Datennutzung übers Festnetz sei am Mittwoch 30 Prozent höher als normal gewesen, im Mobilfunk sei sie rückläufig. Die Bundesnetzagentur sieht die deutschen Anbieter gut gerüstet.Gleichzeitig beschweren sich online immer mehr Nutzer, dass ihre Verbindungen nur zäh oder gar nicht funktionieren. Das kann passieren, wenn in einem Haus oder einer Häuserzeile zu viele gleichzeitig online zocken und glotzen. Der Betreiber des weltgrößten Internet-Knoten DE-Cix in Frankfurt teilte mit, der durchschnittliche Datenverkehr habe zuletzt um zehn Prozent zugelegt. Man halte stets mindestens 25 Prozent zusätzliche Kapazitäten vor:"Selbst wenn alle Firmen Europas ausschließlich Home-Office betreiben würden und nebenher noch die Fußball-EM übertragen wird, kann der DE-CIX die notwendigen Bandbreiten für reibungslose Interconnection bereitstellen." Einzelne Anbieter melden allerdings Probleme, etwa Betreiber von Home-Office-Software, die nun unter der Last vieler Zugriffe ächzen. Auch Facebook hat Probleme: Konzernchef Mark Zuckerbergam Mittwoch, die Nutzung des Netzwerks sei durch Corona stärker als zum Jahreswechsel, wenn sich dort Massen gratulierten. Facebook arbeite daran, die Infrastruktur so aufzustellen, dass man auch"in einen massiven Ausbruch" des Corona-Virus"in der Mehrheit der Staaten" nicht zu einer"Kernschmelze" komme.

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