Red Bull-KTM-Werksfahrer Brad Binder zog nach dem Trainingsfreitag in Doha eine positive Bilanz. In Hinblick auf das Manöver gegen Vale Rossi beim Katar-GP ist sich der Südafrikaner rückblickend keiner Schuld bewusst.
Beim Saisonauftakt in Katar tat sich Red Bull-KTM-Werksfahrer Brad Binder schwer, als zweitbester KTM-Pilot beendete er den Grand Prix auf Platz 14, direkt hinter Teamkollege Miguel Oliveira. Ein Manöver gegen Valentino Rossi in der Anfangsphase, aufgrund dessen der Italiener einige Positionen verlor, hängt dem Südafrikaner auch eine Woche nach dem Rennen noch an.
Der Südafrikaner fuhr fort: «Aber diesmal habe ich ihn nicht berührt. Er ist ein wenig empfindlich, in meinen Augen habe ich nichts falsch gemacht. Ich fuhr neben ihn, wir bremsten, er löste die Bremse, um die Linie zu schließen. Daraufhin öffnete ich auch die Bremse. Ich war innen, Ende der Geschichte», wies Binder die Vorwürfe zurück.
Bislang bereitete dem Moto3-Weltmeister von 2016 der 5,380 km lange Losail Circuit große Probleme, jedoch hatte der Red Bull-Athlet mit Position 16 im ersten freien Training des Doha-GP einen kleinen Lichtblick. «In der Bremsphase und am Kurveneingang fühlte ich mich wesentlich stärker. Am Freitag hatte ich erstmals das Gefühl, dass wir unsere Probleme in den Griff bekommen», freute sich der 25-Jährige.
«Es war ein positiver Tag für alle KTM-Fahrer. Nach einigen Veränderungen am Bike habe ich zu mehr Selbstbewusstsein gefunden», hielt der 25-Jährige fest, der am Samstag im FP3 noch den direkten Einzug ins Qualifying 2 schaffen will.2. Bagnaia, Ducati, + 0,313 sec
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