Durch die Abschaffung der Ausbildungsgebühren sollen Pflegeberufe in Brandenburg wieder attraktiver werden. Sorgen macht der Politik die hohe Abbrecherquote, nur ein Drittel kam 2023 zu einem Abschluss.
Sind die Prüfungsinhalte zu schwierig? In Brandenburg sorgen die hohen Abbrecherquoten in der Pflegeausbildung für Kopfzerbrechen.Brandenburgs Freie Wähler wollen in medizinischen und sozialen Ausbildungen das Schulgeld abschaffen. Einen entsprechenden Antrag kündigten der Fraktionsvorsitzende Peter Vida und der wirtschaftspolitische Sprecher Philipp Zeschmann am Dienstag in Potsdam an. Damit wolle man entsprechende Ausbildungen attraktiver machen, sagte Zeschmann.
Zudem solle es auch für angehende Logopäden oder Pharmazeutisch-Technische Assistenten eine Ausbildungsvergütung geben. Bedingung dafür sollte allerdings sein, dass sich die Auszubildenden – ähnlich wie Ärzte, die ein Landärztestipendium erhalten – verpflichten, anschließend fünf Jahre lang im Land Brandenburg tätig zu sein.Finanziert werden könnte diese Neuerung über den „Europäischen Sozialfonds plus“.
Von den 79 Schülern, die als erste Gruppe im April 2020 ihre Pflegausbildung begonnen haben, haben 39 im März 2023 eine Abschlussprüfung abgelegt. 13 von ihnen haben diese jedoch nicht bestanden. „Das heißt: Nur ein Drittel hat die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen“, sagte Kretschmer.Aus Sicht des Abgeordneten der Linken müsse die hohe Abbrecherquote und die Durchfallquote bei den Prüfungen zu denken geben.
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