Das neue Team und der Titelanwärter Nummer 1 ringen offenbar jetzt schon um eine Vertragsverlängerung. Billiger wird der neue Seriensieger allerdings nicht.
Das neue Team und der Titelanwärter Nummer 1 ringen offenbar jetzt schon um eine Vertragsverlängerung. Billiger wird der neue Seriensieger allerdings nicht.Der Brite gewann am Sonntag in Monaco seinen fünften GP 2009, seinen sechsten insgesamt.
Er distanzierte dabei abermals seinen Teamkollegen, Rubens Barrichello, sowie den Rest des Feldes. Nun soll Button nach dem Willen seines Teams «den Rest seiner Karriere bei BrawnGP verbringen», wie Teamdirektor Nick Fry sagt, daran habe sich nichts geändert. Fry glaubt, nach fünf gemeinsamen Siegen allein in diesem Jahr sei der Wille zu einem neuen Vertrag beidseitiger Natur. Button fährt seit dem Jahr 2000 in der Formel 1, als er einen Last-Minute-Shoot-Out-Test gegen Widersacher Bruno Junqueira gewann. Er fuhr für Williams, Benetton-Renault, Renault, BAR-Honda und schliesslich Honda. Im vorigen Winter erklärte er sich als WM-Achtzehnter bereit, seinen Langzeitvertrag mit den scheidenden Japanern zu vernichten und einigte sich mit Nachfolge-Team Brawn auf einen neuen Kontrakt. Der beinhaltete die Halbierung seiner Bezüge von 16 auf acht Millionen Euro. «Ich hätte auf das Geld bestehen können», sagte Button unlängst, «aber was hätte ich damit tun sollen?» Ein Arbeitsplatz war ihm lieber. Und nun ist ihm der Titelgewinn kaum zu nehmen. Button führt mit 51 WM-Punkte vor Barrichello und Vettel . Elf Rennen stehen 2009 noch aus. Und ein packender Vertragspoker. Fry: «Ich bin sicher, dass Jenson derzeit oft mit seinen Leuten zusammen sitzt und darüber nachdenkt, wie sein Marktwert mit jedem weiteren Sieg steigt.»Exklusiv auf SPEEDWEEK.com: Dr. Helmut Marko, Motorsport-Berater von Red Bull, analysiert den jüngsten Grand Prix. Diesmal: Suzuka, ein fast perfektes Rennen, und warum wir keinen Stress haben.
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