Mithilfe eines umstrittenen Pakts mit Ruanda will Großbritannien illegal eingereiste Migranten auf Distanz halten. Das UN-Flüchtlingshilfswerk ist empört.
Zwischen dem Londoner Regierungsviertel Westminster und Kigali, der Hauptstadt von Ruanda, liegen rund 6600 Kilometer. So viel Distanz will die britische Regierung zwischen sich und jene Asylbewerber bringen, die auf illegalem Wege nach Großbritannien eingereist sind.
Ähnlich sieht es der ruandische Oppositionspolitiker und ehemalige Präsidentschaftskandidat Frank Habineza. „Die reichen Länder sollten ihre Verpflichtungen gegenüber Flüchtlingen nicht auf Drittländer abschieben, nur weil sie das Geld haben, Einfluss auszuüben und ihren Willen durchzusetzen“, kritisierte er.
Das habe er Patel auch direkt gesagt. Viele Länder in Afrika und anderswo nähmen Flüchtlinge auf. „Was soll ich ihnen sagen, wenn ein reiches Land Flüchtlinge ins Ausland schickt?“ sagte Grandi. „Sie könnten sagen, dann machen sie das künftig auch. Dieser Plan ist ein katastrophaler Präzedenzfall.
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