Im April 2024 brauchen die Münchner schon ein Fernglas, um den Tabellenführer Bayer Leverkusen noch zu sehen. Das hat der Rekordmeister seit 2012 nicht mehr erlebt. Das sonst so beschworene „Mia-san-mia-Gefühl“ ist dahin.
Im April 2024 brauchen die Münchner schon ein Fernglas, um den Tabellenführer Bayer Leverkusen noch zu sehen. Das hat der Rekordmeister seit 2012 nicht mehr erlebt. Das sonst so beschworene „Mia-san-mia-Gefühl“ ist dahin.Es ist die Saison für Fußballfreunde mit einem funktionierenden Langzeitgedächtnis. Die Weißt-du-noch-Fraktion kann sich zum Beispiel gut gelaunt daran erinnern, dass es mal eine Zeit gab, in der der Meister nicht Bayern München hieß.
Schon gibt es jedoch prominente Stimmen, die das nicht für ausreichend halten und die einen Rauswurf noch vor dem Champions-League-Viertelfinale fordern, das am nächsten Dienstag mit dem Hinspiel bei Arsenal London beginnt. Der TV-Experte Dietmar Hamann führt diese Fraktion an. Er sagt vor dem Hintergrund einer vor allem in Fragen der notwendigen Einstellung geradezu verheerenden Vorstellung im Topspiel gegen Borussia Dortmund : „Du musst einen Impuls setzen.
Weil Xabi Alonso, der Wunschkandidat von Hoeneß und breiten Teilen der Öffentlichkeit, sich für eine Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit Leverkusen entschieden hat, halten die Fachleute zwei Nationaltrainer für die Favoriten: Ralf Rangnick , der gerade Österreichs Mannschaft wiederbelebt, undNagelsmann ist aber im vergangenen Frühjahr bei den Bayern entlassen worden, auch weil es zwischenmenschlich nicht so recht passte.
Aber auch im spielenden Personal offenbaren sich zahlreiche Baustellen. Nationalspieler Leroy Sané ist von der Rolle, und seine Körpersprache variiert zwischen Desinteresse und sarkastischer Überheblichkeit. Alphonso Davies hat seine Berater in ein ausgiebiges Feilschen mit Real Madrid und der Münchner Firmenleitung geschickt. Er verlangt angeblich 20 Millionen Euro Jahresgehalt. Dafür bietet er verblüffend wenig. Und das sind nur zwei Fälle.
Derart leise Töne gab es auch im April 2009. Der spätere Meister Wolfsburg demontierte die Bayern mit 5:1, Barcelona überrollte die Münchner im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League mit 4:0, und Schalke gewann in der Münchner Arena mit 1:0. Trainer Jürgen Klinsmann verlor seinen Job, und Jupp Heynckes brachte den Klub mit vier Siegen und einem Unentschieden souverän in die Champions League.
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