Am Samstag demonstrieren in 29 Städten Menschen für ein besseres Bildungssystem. Sie fordern 100 Milliarden – und einen aktiveren Kanzler.
BERLIN taz | Einen Vorgeschmack auf den nationalen Bildungsprotest am Samstag haben die Hessinnen und Hessen erhalten. Am Mittwoch, zum Weltkindertag, demonstrierten mehrere Tausend Menschen in insgesamt fünf hessischen Städten für ein besseres Bildungssystem.
„Das Ausmaß der Bildungskrise ist mittlerweile so groß, dass die politischen Entscheidungsträger:innen es jetzt endlich mit Priorität anpacken müssen“, sagt der Mitinitiator des Bildungsprotestes Philipp Dehne zur taz.
Tatsächlich sind die Probleme im Bildungssystem gewaltig. Aktuell fehlen bundesweit fast 400.000 Kitaplätze. Jedes vierte Grundschulkind kann am Ende der vierten Klasse nicht richtig lesen. Rund 50.000 Jugendliche verlassen jedes Jahr die Schule ohne Abschluss. Die Chancen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, es aufs Gymnasium zu schaffen, sind immer noch sehr gering. Und von denen, die ein Studium beginnen, ist ein Drittel von Armut gefährdet.
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