Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta räumt Schwachstellen beim neuen MotoGP-Reglement ein. Aber er hat glanzvolle Ideen für die nächsten Jahre. Er denkt auch an LCR und Tech3. Exklusiv-Interview, Teil 2.
Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta nahm beim Saisonauftakt in Katar die neue Situation in der MotoGP-Weltmeisterschaft mit Freude zur Kenntnis. Die ersten zwölf im Qualifying waren nur durch 0,6 Sekunden getrennt, die Open-Class sorgte für viel Gesprächsstoff – und am Schluss waren trotzdem Márquez, Rossi und Pedrosa vorne.
Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta will jetzt durchsetzen, dass alle Werke künftig die Vorjahres-Maschinen an Kundenteams verleasen, denn im Open-Format sind sie durchaus noch konkurrenzfähig. Wenn sich das verwirklichen lässt, kann man die ehemaligen Claiming-Rule-Bikes wie die Avintia-Kawasaki aus der Welt schaffen. Oder Kawasaki und Aprilia mit sanften Druck veranlassen, schrittweise bis 2016 wieder mit einem echten Factory-Team einzusteigen.
Als Belohnung bekommen diese Open-Teams dann ihre technischen Benefits. Mehr Sprit und Ähnliches. Es existieren ja genug Meisterschaften, in denen die Siegerteams mehr Gewicht bekommen. Aber vielleicht können einige Teams wie Gresini, LCR oder Tech3 für 2015 auf die Einheits-ECU umsteigen. Ich stimme zu. Das Reglement ist momentan unübersichtlich und kompliziert. Ich bin in Katar einigen Leuten gegenüber gesessen, die es nicht verstanden haben.Ich sage ihnen: Auf diese Art und Weise finden wir einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise. Vielleicht ist der Weg zu dieser Lösung nicht ideal, aber das Resultat kann sich sehen lassen.
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