Berlin - Der Chef der AfD-Nachwuchsorganisation, Jean-Pascal Hohm, strebt in die AfD-Spitze. Der Brandenburger Landtagsabgeordnete bestätigte eine
In einem Monat bestimmt die AfD ihre Führung neu. Das Chef-Duo Weidel und Chrupalla dürfte wiedergewählt werden. Auch der Chef der Jugendorganisation, Jean-Pascal Hohm, drängt in den Bundesvorstand.
-Nachwuchsorganisation, Jean-Pascal Hohm, strebt in die AfD-Spitze. Der Brandenburger Landtagsabgeordnete bestätigte eine Kandidatur für den Bundesvorstand beim Parteitag in Erfurt Anfang Juli. Die „Neue Zürcher Zeitung“ hatte zuvor berichtet.
„Die junge Generation ist ein entscheidender Teil der Zukunft unserer Partei. Sie bringt eigene Erfahrungen, neue Ideen und einen klaren Blick auf die Herausforderungen mit, vor denen Deutschland steht. Diese Perspektive möchte ich im Bundesvorstand einbringen: sachlich, verlässlich und im engen Schulterschluss mit unserer Partei“, sagtezu einem Parteitag, um turnusgemäß nach zwei Jahren ihre Führungsspitze neu zu wählen. Der Parteivorstand hat 14 Mitglieder plus dem AfD-Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland.
Das Führungsduo Alice Weidel und Tino Chrupalla hat angekündigt erneut anzutreten, und dürfte wiedergewählt werden. Die Parteispitze räumt Hohm gute Chancen auf einen Platz im Vorstand ein. Das folge einer gewissen Logik bei der Neugründung der AfD-Jugendorganisation, sagte Daniel Tapp, Sprecher von Parteichefin Weidel, auf Anfrage.
„Will man die GD stark an die Partei binden, muss diese auch im Bundesvorstand vertreten sein. “Persönlich, kompetent und unterhaltsam: Chefredakteur Gregor Peter Schmitz ordnet jeden Mittwoch ein, worüber Deutschland spricht, und sendet Ihnen die wichtigsten Inhalte aus der stern-Redaktion. Dafür ausgesprochen hatte sich auch schon die Thüringer AfD um Landeschef und Parteirechtsaußen Björn Höcke. Thüringens AfD-Generalsekretär Daniel Haseloff hatte auf junge Wähler verwiesen.
Es sei wichtig, dass die Partei nicht versteinere und Einfluss der Jugend in den Bundesvorstand komme. Die AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland war Ende November neu gegründet worden. Von der Vorgängerorganisation Junge Alternative hatte sich die AfD getrennt, die JA löste sich auf. Sie war als eigenständiger Verein nur lose an die AfD angebunden, der Einfluss der Mutterpartei war begrenzt.
Mitglieder – mit Ausnahme der Vorstände – mussten nicht Mitglied der Partei sein. Mitglied in der GD kann in der Regel jetzt nur noch sein, wer auch schon in der AfD ist. Verstöße gegen Regeln oder Fehlverhalten können somit geahndet werden, bis hin zum Parteiausschluss.
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