Colin Edwards kommt bisher mit der FTR-Kawa auf keinen grünen Zweig. Vielleicht denkt er deshalb schon an 2014. Er will ein Yamaha-M1-Triebwerk.
Vor einem Jahr war Colin Edwards als Zwölfter in Katar mit der Suter-BMW noch der beste CRT-Pilot. Jetzt fährt er bei Forward Racing eine FTR-Kawasaki, die er nach Getriebeproblemen nicht in Ziel brachte. Weil ein Gang nicht reinging, drosch der Texas Tornado rücksichtslos auf den Schalthebel, dadurch explodierte vorne das Kettenritzel.
Trotzdem zeigt sich Colin Edwards mit seinen 39 Jahren voller Optimismus. «Wir haben in kurzer Zeit viel Arbeit geleistet», meint der Superbike-Weltmeister von 2000 und 2002. «Das FTR-Chassis und der Kawa-Motor fühlen sich grossartig an. Jetzt müssen wir nur rausfinden, wie man das beste Mapping findet, damit die Power sanfter einsetzt.»
«Das Potenzial dieser Maschine ist um ein Vielfaches höher als bei dem Bike, das wir im Vorjahr hatten. Hier spürst du jede kleine Veränderung, entweder zum Guten oder zum Schlechten. Das war 2012 ganz anders. Es ist schön, wenn man ein Motorrad hat, das man tunen kann, mit dem du spielen kannst. Wir haben schon viel verbessert», meint Edwards.
Die Resultate sprechen freilich bisher eine andere Sprache. Aber Edwards, der seine 20. Saison in Europa verbringt, denkt ohnedies bereits an 2014. Er weiss, dass Yamaha dann YZR-M1-Motoren verleasen wird. Und er ist ein Yamaha-Mann. Colin wollte ursprünglich schon 2013 bei Forward Yamaha-R1-Superbike-Rennmotoren haben.
«Mir gefällt die Richtung, die jetzt für MotoGP besprochen wird», sagt Edwards. «Für nächstes Jahr werden für die Privatteams bessere Pakete erhältlich sein. Wir können dann konkurrenzfähiger sein. Ich will ein Paket, mit dem ich weiter nach vorne fahren kann.»Max Verstappen ist dreifacher Formel-1-Champion, nur fünf Piloten haben mehr Titel erobert in der Königsklasse.
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