Mit Ruanda richtet erstmals ein Land, das nie britische Kolonie war, den Commonwealth-Staatengipfel aus. Direkt hinter der Grenze herrscht Krieg.
Der Grenzübergang in Goma von Kongo nach Ruanda, wo es am Freitag einen bewaffneten Zwischenfall gab Foto: reutersreuters
5.000 Delegierte sind in die herausgeputzte ruandische Hauptstadt geströmt, wo am Sonntag mit einem Jugendforum der Gipfelreigen startete. Der Gipfel hätte eigentlich schon 2020 stattfinden sollen, wurde aber wegen der Covid-19-Pandemie verschoben. Ein Überschwappen von Gewalt nach Ruanda ausgerechnet in der Commonwealth-Gipfelwoche wäre für Ruandas Regierung peinlich, zumal manche Gipfelgäste teure Reisen zu den seltenen Berggorillas in den Vulkanen an Kongos Grenze im Programm haben.
Die UN-Mission im Kongo und die kongolesische Regierung haben die Hetze verurteilt, und der katholische Bischof von Goma rief in einem am Sonntag in den Kirchen verlesenen Hirtenbrief dazu auf, „ethnischen Hass, Agitation, Exklusion des Anderen und Gewalt zu vermeiden“.
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