Corona-Alarm: Bayern, BaWü, Hessen - Viele Landkreise melden keine freien Intensivbetten mehr

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Auf Sylt beschäftigt sich die Polizei mit einem Corona-Ausbruch nach einer Weihnachtsfeier. Viele Intensivstationen sind mit Covid-Patienten voll.

Viele deutsche Intensivstationen sind mit Covid-Patienten vollNews-Ticker zur Corona-Lage in der BundesrepublikSchon wieder herrscht in der Coronavirus-Pandemie Alarmstufe Rot auf vielen deutschen Intensivstationen, sprichwörtlich.

Das verrät ein Blick auf das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin . Demnach haben reihenweise deutsche Land- und Stadtkreise zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West keine oder kaum noch freie Intensivbetten mehr zur Verfügung. Besonders angespannt ist die Lage etwa im Südosten rund um die bayerische Landeshauptstadt München zwischen Landsberg am Lech in Oberbayern und Dingolfing-Landau in Niederbayern. Stand früher Dienstagabend, 11. Januar, hatten beide genannten Landkreise kein freier Intensivbett mehr zur Verfügung. Dasselbe galt für die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Pfaffenhofen an der Ilm und Landshut. Ähnlich schwierig gestaltete sich die Lage zum selben Zeitpunkt in Mittelhessen. So war im Wetteraukreis von insgesamt 65 Intensivbetten nur noch eines frei, im Lahn-Dill-Kreis waren 45 von 46 Intensivbetten belegt. In der Universitätsstadt Gießen, die wegen ihrer Kliniken recht große intensivmedizinische Kapazitäten hat, waren dagegen nur noch 6,95 Prozent der vorhandenen Intensivbetten verfügbar. Sehr ernst ist die Lage auch in verschiedenen Teilen Baden-Württembergs. In Ludwigsburg nahe der Landeshauptstadt Stuttgart war keines von insgesamt 82 Intensivbetten mehr verfügbar. Dasselbe galt für den sehr ländlichen Kreis Biberach in Oberschwaben, im Zollernalbkreis auf der Schwäbischen Alb war nur noch ein Bett frei. Besonders alarmierend war die Situation am Dienstagabend an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. So vermeldeten laut DIVI die benachbarten niedersächsischen Kreisstädte Gifhorn und Helmstedt keine freien Intensivbetten mehr, die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel sowie Börde hinter der Landesgrenze hatten je nur noch ein Intensivbett frei. Angespannt ist die Situation derzeit auch in der Bundeshauptstadt Berlin, wo derzeit nur noch rund jedes zehnte Intensivbett belegbar ist. Hilferuf: Auch im Klinikum Kaufbeuren ist die Intensivstation seit Wochen regelmäßig mit Covid-Patienten überlastet. © IMAGO / Wolfgang Maria WeberUpdate vom 11. Januar, 17.15 Uhr: Auch die Hauptstadt schärft die Regeln vor Ort in der Coronavirus-Pandemie deutlich nach. So hat der Berliner Senat an diesem Dienstag für den öffentlichen Nahverkehr die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske beschlossen. Das ist damit sehr viel später als in anderen Bundesländern der Fall.berichtet, verschärft die Metropole mit ihren rund 3,7 Millionen Einwohnern auch die Maßnahmen in der Gastronomie. Gemäß der Beschlüsse der Bund-Länder-Runde gilt vorerst die 2Gplus-Regel. Ergo: Nur noch Geimpfte und Genesene haben plus einer Booster-Impfung oder mit zusätzlichem negativen Corona-Test Zutritt zu Speiselokalen und Restaurants.Update vom 11. Januar, 16.55 Uhr: Nordrhein-Westfalen, mit rund 17,9 Millionen Einwohnern größtes Bundesland, führt in der Gastronomie die 2Gplus-Regel ein. Das heißt: Nur noch Geimpfte und Genesene haben mit einem negativen Corona-Test oder dem Nachweis über eine Auffrischungsimpfung gegen das Virus Zugang zu Restaurants, Gasthäusern und anderen Speiselokalen. Neben der Gastronomie wird das laut Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann für den Freizeit-, Sport- und Fitnessbereich gelten, also etwa für Hallenbäder oder Fitnessstudios. Menschen mit Booster-Impfung sind von einer Testpflicht befreit.Bayern wird es keine schärferen Corona-Regeln für Wirtshäuser und Restaurants geben - im Gegensatz zu anderen Bundesländern. Wie die bayerische Staatsregierung an diesem Dienstag mitteilte, bleibe die 2G-Regel bestehen. Das heißt: Geimpfte und Genesene haben per Nachweis Zutritt zu den jeweiligen Lokalen. Es braucht weder einen zusätzlichen negativen Corona-Test noch den Nachweis über eine Booster-Impfung. 2Gplus, wie auf der jüngsten Bund-Länder-Konferenz besprochen, tritt somit im Südosten in diesem gesellschaftlichen Bereich nicht in Kraft.Update vom 11. Januar, 12.20 Uhr: In Köln waren rund 2000 Personen bei mobilen Impfaktionen versehentlich abgelaufene Vakzine verabreicht worden. Jetzt hat die Stadt reagiert. „Die Stadt Köln wird die Betroffenen zeitnah anschreiben und ihnen ein kurzfristiges Impfangebot mit den jeweils empfohlenen Zeitfenstern machen“, hieß es in einer Mitteilung. Menschen, die mit dem abgelaufenen Impfstoff geboostert wurden, sollen nun eine vierte Impfung erhalten. Diese soll zwischen vier Wochen und drei Monaten nach der „missglückten“ Drittimpfung vorgenommen werden. Erstgeimpfte sollen ihre Zweitimpfung nach der gängigen Empfehlung erhalten. Zweitgeimpfte sollen nach drei Monaten den dritten Piks erhalten. Zuvor hatte das Paul-Ehrlich-Institut eine Bewertung abgegeben. In einer Stellungnahme heißt es, dass „bei Impfstoff, der abweichend von den vorgeschriebenen Lagerbedingungen aufbewahrt wurde, gewisse Einbußen hinsichtlich der Wirksamkeit auftreten“ können. Gleichzeitig ging das PEI nicht von einem Komplettverlust des Wirkstoffs aus.Update vom 11. Januar, 11.20 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Deutschland weiter an. Laut dem RKI beträgt der bundesweite Inzidenzwert am Dienstag 387,9. Tags zuvor hatte er bei 375,7 gelegen. Auch die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen wächst: Binnen 24 Stunden übermittelten die Gesundheitsämter 45.690 neue Fälle. Vor einer Woche waren es 30.561. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus starben 322 Menschen.Erstmeldung vom 11. Januar, 09.47 Uhrfreiwillig geschlossen. „Aufgrund der zahlreichen Corona-Ausbrüche haben bereits mehr als 20 Sylter Gastronomie- und Hotelbetriebe ihren Betrieb vorläufig eingestellt oder ziehen ihre Betriebsferien präventiv vor, um ihre Mitarbeiter und Gäste zu schützen“, sagte der Geschäftsführer der Sylt Marketing, Moritz Luft. Die Inzidenz auf der Ferieninsel steigt seit Weihnachten rasant. Inzwischen liegt sie bei mehr als 1500. Berechnungen örtlicher Medien zufolge könnte sie gar bei 1700 liegen. Auslöser des Anstiegs könnte augenscheinlich eine Weihnachtsfeier an Heiligabend im Ort Kampen gewesen sein. Das glaubt eigenen Angaben zufolge der Landkreis Nordfriesland, wozu Sylt gehört. Die

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