Corona-Ausbruch auf Aida-Schiff: Kapitän beruhigt aufgebrachte Passagiere via Borddurchsage

Deutschland Nachrichten Nachrichten

Corona-Ausbruch auf Aida-Schiff: Kapitän beruhigt aufgebrachte Passagiere via Borddurchsage
Deutschland Neuesten Nachrichten,Deutschland Schlagzeilen

Am Freitag meldet das RKI 41.240 Neuinfektionen. Die Inzidenz liegt bei 214,9 und ist somit im Vergleich zum Vortag wieder gestiegen. Wegen eines Ausbruchs auf einem AIDA-Schiff sind Tausende in Lissabon gestrandet. Alle Neuigkeiten zur Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

Mit ihm sitzen dort mehrere tausend Urlauber fest, mit deren Silvesterreise es nun vorbei ist. Das sorgt für gereizte Stimmung an Bord. Mittags forderte der Kapitän die Passagiere sogar per Lautsprecher auf, ruhig zu bleiben.

. "Bleiben Sie in der Kommunikation mit unseren Mitarbeitern immer höflich!", habe er durchgesagt. Zuvor hatte er sich für die Situation entschuldigt.Während die infizierten Mitarbeiter von Bord in spezielle Unterkünfte an Land gebracht wurden, mussten die Passagiere zunächst ausharren. Während es am Vormittag noch hieß, die Passagiere müssten an Bord bleiben, dürfen diese nun bis 18 Uhr Ortszeit an Land gehen, wenn sie negativ getestet sind.der "Aida Nova" fortgesetzt werden kann, ist noch nicht klar. Um die geplante Silvesterreise auf die Kanaren zu retten, hatte die Reederei Aida noch versucht neue Crew-Mitglieder an Bord zu bringen. Doch der Plan schlug fehl.13.14 Uhr: Der Präsident des Deutschen Landkreistags hat sich für eine kürzere Corona-Quarantäne ausgesprochen. "Eine Verkürzung der Quarantäne kann sich als sinnvoll erweisen", sagte der Ostholsteiner Landrat Reinhard Sager den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Omikron ist stärker, aber auch kürzer ansteckend. Da ist es folgerichtig, die Quarantäneregeln anzupassen, verbunden mit der Möglichkeit zur Freitestung." Es gehe dabei auch um die Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur.Quarantäne wird für Kontaktpersonen Infizierter vom jeweiligen Gesundheitsamt angeordnet. Das Robert Koch-Institut empfiehlt zehn Tage - mit der Möglichkeit, sich nach fünf Tagen mittels PCR-Test freizutesten oder nach sieben Tagen mittels Antigen-Schnelltest. Zugleich warnte Sager vor Schulschließungen. "Die Impfquoten auch bei Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren steigen, schwere Verläufe sind die absolute Ausnahme", sagte er. "Die bestehenden Hygienekonzepte mit regelmäßigen Testungen und Masken funktionieren und sollten konsequent weitergeführt werden."Israel hat mit vierten Impfungen gegen des Coronavirus für Menschen mit Immunschwäche begonnen. Am Freitagmorgen seien die ersten Patienten mit Lungen- und Herztransplantationen geimpft worden, teilte das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv mit. Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Nachman Asch, hatte am Donnerstagabend erklärt, dass vorerst nur Menschen mit Immunschwäche eine vierte Dosis des Corona-Impfstoffes bekommen sollen. Am Freitag teilte das Ministerium zudem mit, dass Asch die Vergabe der vierten Impfung zudem generell in Pflegeeinrichtungen für Senioren genehmige. Hintergrund sei die Sorge vor Ausbrüchen in diesen Einrichtungen und die Gefahr für die Gesundheit und das Leben der Bewohner. Auch Mitarbeiter in Altersheimen dürften die vierte Impfung erhalten, wenn sie dies wünschten, hieß es.Ein Expertengremium hatte angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante zuvor empfohlen, neben Immungeschwächten auch Menschen über 60 und medizinisches Personal zum vierten Mal zu impfen. Asch sagte, er sei noch nicht überzeugt, dass dies bereits notwendig sei. Man wäge aber jeden Tag neu das weitere Vorgehen ab. Das Schiba-Krankenhaus hatte am Montag eine Studie zur vierten Impfung gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech begonnen. Israel hat die vierte Corona-Welle bereits hinter sich, zuletzt sind die Infektionszahlen jedoch wieder massiv gestiegen.In Russland sind im November mindestens 71.000 Menschen durch das Coronavirus gestorben. Nach Angaben der staatlichen Staatistikbehörde Rosstat vom Donnerstag starben 87.527 mit Corona infizierte Menschen, bei 71.187 von ihnen wurde das Virus als Todesursache bestätigt. Dieser Monatswert ist der höchste seit Beginn derDen russischen Behörden wird regelmäßig vorgeworfen, das Ausmaß der Pandemie herunterzuspielen. Mit insgesamt knapp 600.000 geht Rosstat von deutlich mehr bestätigten Corona-Toten seit Beginn der Pandemie aus, als die offizielle Corona-Taskforce der Regierung. Nach deren Zahlen erlagen nur knapp 308.000 Menschen einer Covid-Erkrankung. Der Unterschied geht vor allem auf unterschiedliche Definitionen von Corona-Toten zurück.Freitag, 31. Dezember, 06.53 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat am Freitag eine höhere bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz als am Vortag veröffentlicht - allerdings mit der Einschränkung, dass die Daten aufgrund der geringen Test- und Meldeaktivitäten während der Feiertage ein unvollständiges Bild abgeben können. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 214,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 207,4 gelegen, vor einer Woche bei 265,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 41.240 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05:19 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 35.431 Ansteckungen.Ein Mitarbeiter eines Testcenters führt einen Test auf das Coronavirus durch. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland sinkt weiter. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 323 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 370 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.150.422 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 3,15 an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 6.382.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 111.925.Der Bonner Virologe Prof. Hendrik Streeck ist optimistisch, dass die Omikron-Welle Deutschland nicht so heftig treffen wird wie andere Länder. In RTL Direkt sagte Streeck: „Deutschland hat Glück, dass die anderen Länder uns voraus sind. Wir können sehen, was dort passiert, und uns darauf einstellen.“ Deutschland habe im Vergleich „ziemlich starke Maßnahmen“ ergriffen, so Streeck: „Das lässt hoffen dass wir eine mildere Welle bekommen.“ Noch schärfere Maßnahmen hält Streeck derzeit nicht für notwendig: „Wir müssen erstmal abwarten, bis wir eine bessere Datenlage haben, um dann zu sehen, wie sich die Fallzahlen entwickeln.“Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie an der Uniklinik Bonn.im Frühjahr werde die Zahl der Infektionen wieder zurückgehen, deshalb werde Deutschland sicher „einen entspannten Sommer haben“. Streeck sitzt im neuen Expertenrat der Bundesregierung, gemeinsam mit seinem Kollegen Christian Drosten von der Berliner Charité. Die beiden Virologen waren in den vergangenen Monaten häufiger unterschiedlicher Meinung über die Corona-Maßnahmen, und in RTL Direkt deutet Streeck an, dass das im Expertenrat so weitergehen könnte. Sie beide seien Virologen, aber „wir beschäftigen uns ganz unterschiedlich mit Viren, so dass wir ganz unterschiedliche Facetten da reinbringen“. Alle versuchten, zu einem Konsens zu kommen, und man habe gesehen, dass das auch gelingen könne.19.35 Uhr: Der Berliner Virologe Christian Drosten äußerte sich im ZDF-"heute journal" am Abend verhalten optimistisch zu möglichen Entwicklungen der Pandemie. Mit Blick auf Daten sagte Drosten: "In gewisser Weise kann uns das beruhigen. Südafrika ist sicher ein Blick in eine Zukunft, in eine endemische Situation, die sich dort gerade einstellt. Nur sind wir leider noch ein ganzes Stück davon entfernt."Auch die Entwicklung in Großbritannien sei ermutigend, "denn die Zahl der schweren Erkrankungen scheint geringer zu sein." Es gebe Hinweise darauf, dass sich die pandemische Situation hin zu einer endemischen entwickelt: "Endemische Situation heißt: Dieses Virus wird zu einem Erkältungsvirus. Es ist natürlich eine gute Situation, wenn man ein Virus hat, das nicht mehr so krank macht, das aber gut übertragbar ist, so dass es im Prinzip alle Immunitätslücken in der Bevölkerung findet." Mit Blick auf die Entwicklung in Deutschland im kommenden Jahr sieht Drosten die Politik weiter gefordert: "Ich denke, es wird in Deutschland so sein, dass wir vielleicht bis Ostern jeweils speziell politisch moderieren müssen." Vielleicht müssen man im kommenden Winter "noch Maske tragen, aber unsere größte Sorge muss sein: Was passiert mit den Ungeimpften ?"Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass Corona-Schnelltests auch gegen die Omikron-Variante des Coronavirus von Nutzen sind. Antigen-Schnelltests würden die Omikron-Variante "in den allermeisten Fälle" zuverlässig erkennen, teilte ein Sprecher des Ministeriums Business Insider auf Anfrage mit. "Die beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte gelisteten Antigentests setzen am N-Protein des Virus an", sagte der Sprecher weiter. "Aufgrund der geringen Anzahl der Mutationen des SARS-CoV-2-Virus innerhalb des N-Proteins auf N-Proteinbasis daher nach Ansicht des BfArM geeignet, die Omikron-Variante zuverlässig zu erfassen." Zuvor hatte die Gesundheitsbehörde der USA, die Food and Drug Administration , Zweifel an der Wirkung von Corona-Schnelltests bei der Omikron-Variante aufgeworfen. „Erste Daten deuten darauf hin, dass Antigentests die Omikron-Variante zwar erkennen, aber möglicherweise eine geringere Empfindlichkeit aufweisen“, teilte die FDA am Dienstag mit. Die Behörde hatte entsprechende Tests mit Lebendviren von Corona-Patienten durchgeführt.Ein Corona-Masken-Verweigerer hat mit Zerstörungen am Hauptbahnhof Mainz für die kurzzeitige Schließung des Reisezentrums zum Schutz anderer Reisender gesorgt. Die Mitarbeiter hatten ihn am Donnerstag mehrmals vergeblich aufgefordert, sich seinen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, wie die Bundespolizei mitteilte. Als der 56-Jährige daher keinen Service bekam, zerstörte er nach den Angaben "jegliches greifbare Inventar" quer durch den gesamten zugänglichen Bereich des Reisezentrums: Aufsteller aus Metall, Trennwände, Plexiglasscheiben und Informationstafeln. Verletzte gab es nicht.Die herbeigerufene Bundespolizei kontrollierte den Mann, beruhigte ihn schließlich und verwies ihn aus dem Bahnhof. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden. Den Mann erwarten ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Maskenverstoßes, wie die Bundespolizei weiter mitteilte.

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

focusonline /  🏆 6. in DE

 

Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen

Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

La Liga: Mehr als 100 Spieler infiziert! Corona-Hammer in SpanienLa Liga: Mehr als 100 Spieler infiziert! Corona-Hammer in SpanienCorona-Ausbruch in der spanischen Liga! Mehr als 100 Spieler haben sich mit Corona infiziert.
Weiterlesen »

Corona Köln: Inzidenz steigt auf 227,5Omikron auf dem Vormarsch, neue Zahlen, neue Corona-Regeln: Jeden Tag richtet sich der Blick auf das Pandemie-Geschehen in Köln. Der Corona-Ticker auf EXPRESS.de gibt Ihnen einen Überblick.
Weiterlesen »

Corona-Inzidenz in Berlin deutlich auf über 280 gestiegen – 2777 NeuinfektionenCorona-Inzidenz in Berlin deutlich auf über 280 gestiegen – 2777 NeuinfektionenDie Corona-Inzidenz in Berlin ist wieder stärker gestiegen. Der Wert lag am Freitag bei 280,9, wie aus dem Lagebericht des Senats hervorgeht.
Weiterlesen »



Render Time: 2026-05-19 18:41:25