Schülerinnen und Schüler zeigten im Lockdown laut einer neuen Studie 75 Prozent mehr depressive Symptome – ein dramatischer Anstieg. Fachleute fordern begleitende Angebote neben dem Unterricht.
Vor allem bei männlichen Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren verzeichneten die Forscherinnen und Forscher einen Anstieg genereller depressiver Symptome insgesamt. Auch die klinisch relevanten Depressionsraten stiegen, dort wurden allerdings mehr weibliche Kinder und Jugendliche registriert. »Je strikter die Eindämmungsmaßnahmen wie Schulschließungen waren, umso größer war die Zunahme von generellen Depressionssymptomen«, heißt es in der Auswertung.
Eine frühe Erkennung und Behandlung depressiver Symptome bei Kindern und Jugendlichen habe eine große Bedeutung für die öffentliche Gesundheitsfürsorge. »Das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen muss künftig fokussierter verfolgt werden.
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